Energie

Die Wasserwerke Zug AG beteiligt sich an einem weiteren Windpark

Für die Kundinnen und Kunden bedeute das langfristig mehr Preisstabilität und Versorgungssicherheit.

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(bier) Die WWZ AG erwirbt als Aktionärin der Repartner Produktions AG Anteile an einem weiteren Windpark in Deutschland. Der Windpark Berlar umfasst laut einer Mitteilung fünf Windturbinen und verfügt über eine Gesamtleistung von 7,5 Megawatt.

Das Unternehmen sei seit 2011 mit 7 Prozent an der Repartner Produktions AG beteiligt und sichere sich damit «langfristige Bezugsrechte am diversifizierten Produktionsportfolio» der Bündner Beteiligungsgesellschaft. Das Portfolio der Gesellschaft umfasst die vier Schweizer Wasserkraftwerke Taschinas, Küblis, Schlappin und Klosters sowie die beiden Windparks Prettin und Lübbenau in Deutschland.

14,4 Gigawattstunden Strom pro Jahr

Mit der Übernahme des Windparks bei Berlar in Nordrhein-Westfalen durch die Repartner Produktions AG weitet auch WWZ ihr Windportfolio aus. Der Windpark umfasst fünf Windturbinen und produziert pro Jahr durchschnittlich 14,4 Gigawattstunden Strom. Das entspreche laut Mitteilung dem Jahresverbrauch von 3200 Haushalten.

«Wir sichern uns – und unserer Region – so direkten Zugang zu Kraftwerksanlagen und machen uns unabhängiger von den Preisschwankungen der Energiemärkte. Für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet das mehr Versorgungssicherheit und Preisstabilität», wird Andreas Widmer, CEO der WWZ AG, zitiert.

Nur rund 5 Prozent des von WWZ abgegebenen Stroms stammten aus eigenen Anlagen. Drei Viertel würden am Markt beschafft, knapp 20 Prozent über Direktbeteiligungen.