Energie
Wärmeverbund Ennetsee: Jetzt finden erste Pilotbohrungen statt

Der offizielle Baubeginn des Verbunds ist für Ende März, Anfang April geplant.

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(rh) Der Wärmeverbund Ennetsee, ein Projekt der WWZ AG, wird konkret. Das Zuger Unternehmen strebt mit dem Wärmeverbund eine nachhaltige, CO2-freie Wärmeversorgung der Gebiete Rotkreuz, Bösch, Hünenberg-See, Cham, Städtler Allmend und Äussere Lorzenallmend an. Nach Fertigstellung des Grossprojekts spart die Region nach Angaben von WWZ jährlich rund 12'000 Tonnen CO2 ein. Mit dem Wärmeverbund wird die Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen (Luzern) genutzt.

Nun beginnt WWZ mit zwei Pilotbohrungen unter der Autobahn A14 und der Reuss, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Bau der rund 6,5 Kilometer langen Wärmetransportleitung von Perlen nach Rotkreuz steht in den Startlöchern. Eine Herausforderung dieses Bauabschnitts sei die grabenlose Unterquerung der Reuss und der Autobahn A14, so der Energiedienstleister. Dazu startet WWZ zwischen dem Sportplatz des Sportclubs Root und dem Gebiet Rütilöli in Inwil mit zwei Pilotbohrungen. Nach den Bohrungen, die je einen Durchmesser von 18 Zentimeter haben, werden die Bohrlöcher aufgeweitet und Kunststoff-Schutzrohre eingezogen. Der offizielle Baustart der Transportleitung von der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen nach Rotkreuz ist für diesen Frühling geplant. Dabei werden dann auch die Fernwärmerohre in die Schutzrohre unter der Autobahn A14 und der Reuss eingezogen.