ENERGIEPOLITIK: Kanton Zug hilft Firmen beim Energiesparen

Seit einem Jahr schliesst der Kanton Zug mit Unternehmen und Organisationen der Wirtschaft freiwillige Energievereinbarungen ab. Diese «Commitments» kommen an.

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Mit Energievereinbarungen will der Kanton Zug Firmen zum Energiesparen anregen. (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Mit Energievereinbarungen will der Kanton Zug Firmen zum Energiesparen anregen. (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Regierungsrat des Kantons Zug hat vor einem Jahr seine Energiepolitik in einem Leitbild zusammengefasst und nannte eine Reihe konkreter Massnahmen. Die Wirtschaft soll mit «Commitments» für eine möglichst CO2-neutrale Energieverwendung gewonnen werden.

Commitments sind freiwillige Partnerschaftsvereinbarungen zwischen dem Kanton Zug und Kreisen der Wirtschaft wie Versorgungsbetriebe, Gewerbe, Immobilienbranche und private Hauseigentümerverbände, heisst es in einer Mitteilung der Baudirektion Zug.

Vereinbarungen sind auf Firmen zugeschnitten
Bereits im ersten Jahr haben sieben «Schwergewichte» der Zuger Wirtschaft eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet: Siemens Schweiz AG, Zuger Kantonalbank, Wasserwerke Zug AG, Risi AG, die Zuger Wirtschaftskammer und der Gewerbeverband des Kantons Zug, die Gruppe Zuger Generalunternehmer GZGU sowie der Hauseigentümerverband Zug und Umgebung.

Inhaltlich sind die Vereinbarungen auf die Unternehmen und Organisationen zugeschnitten. So hat sich zum Beispiel die Zuger Kantonalbank verpflichtet, besondere Finanzierungsmodelle und Bankprodukte anzubieten, die es der Kundschaft erleichtern, auf erneuerbare Energie umzusteigen. Die Firma Risi AG wiederum setzt auf die neueste Motorentechnik und prüft Alternativen zu den konventionellen Treibstoffen.

Obwohl es sich bei den Vereinbarungen um freiwillige, Abmachungen handelt, soll das Ergebnis der Engagements von Zeit zu Zeit überprüft und wenn nötig angepasst werden. Eine erste Bilanz will die Baudirektion im Herbst 2009 ziehen.

ana