ENERGY-DRINKS: «Ein Verbot ist nicht der richtige Weg»

Einige Schweizer Schulen haben Red Bull & Co. vom Schulhof verbannt: Die Schüler seien im Unterricht zu unruhig.

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«Energy-Drinks sind auch an unserer Schule ein Thema – aber kein akutes Problem», bringt Peter Meier, Leiter der Oberstufenschule Feldheim 1 bis 3 in Steinhausen, die Sache auf den Punkt. Seiner Meinung nach nimmt die Aktivität von Schülern im Unterricht zu, wenn sie Energy-Drinks konsumiert haben. «Wir versuchen mit den Schülern darüber zu reden, wann es nicht sinnvoll ist, so etwas zu trinken – zum Beispiel vor Prüfungen.»

Ähnlich gelagert sind die Verhältnisse im Rotkreuzer Oberstufenschulhaus. «Verbote sind nicht der richtige Weg, um Schüler davon abzuhalten, solche Drinks zu sich zu nehmen», meint Prorektor Michael Fuchs. Dass Energy-Drinks noch kein gravierendes Problem seien, führt er auf gesundheitsbewusste Eltern und die schuleigene Gesundheitsförderung zurück: «Wir haben bald einen Pausenmilchtag.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung und ihren Regionalausgaben.