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ENTSORGUNG: Zuger Ökihöfe feiern Jubiläum und entlasten Gemeinden

Der Verband für die Bewirtschaftung von Abfällen wird 20 Jahre alt. Finanziell war das Jubiläumsjahr ein gutes.
Die Bevölkerung besichtigt den neuen Ökihof. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Bevölkerung besichtigt den neuen Ökihof. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Vor 20 Jahren legten die Zuger Gemeinden mit der Gründung des Zweckverbands der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) den Grundstein für eine effiziente Abfallbewirtschaftung. Tausende Tonnen verwertbarer Abfälle wurden seither und werden weiterhin in den Ökihöfen verarbeitet und bereitgestellt.

Auch im vergangenen Jahr haben mit Menzingen und Unterägeri zwei Gemeinden mit neuen Ökihöfen in neue Entsorgungsstellen investiert und damit das Abfallsammeln für die Einwohner attraktiver gemacht.

In allen Zuger Gemeinden sind in den letzten 20 Jahren moderne Ökihöfe entstanden. Im Jahresbericht 2016 findet sich zum Jubiläum eine Fotostrecke mit Bildern aus der Luft, realisiert durch die Firma Flying Camera Baar. Die Strecke stellt Fotografien der ersten Abfallentsorgungsstellen der einzelnen Gemeinden den heutigen Ökihöfen gegenüber. So liessen sich die zum Teil «eklatanten baulichen Veränderungen» verfolgen, wie der Zeba in einer Mitteilung schreibt. «Aus kleinen Sammelstellen am Rand öffentlicher Parkplätze sind, wie etwa in Unterägeri, moderne Gebäude entstanden», heisst es weiter. Als Beispiel wird der «ursprünglich kleine, dem Werkhof angegliederte Sammelort in Cham» erwähnt, der sich zu einem gut organisierten Abfallsammlungszentrum entwickelt habe. Die Aufnahmen dokumentierten, dass nicht nur die Abfallmengen gestiegen seien, sondern dass heute auch differenzierter und rationeller gesammelt werde.

Diese Entwicklung habe Vorbildfunktion. So kamen und kommen – auch aus dem Ausland – noch heute Vertreter von Gemeinwesen und Organisationen zu Besuch, um sich im Kanton Zug Inspirationen für den Umgang mit Abfällen zu holen.

In der Jahresrechnung 2016 der Zeba ist zu sehen, dass sich der Aufwand pro Einwohner im Kanton auf einen Tiefststand von 129 Franken (2015: 147 Franken) reduziert hat. Die Gesamterlöse von 9,963 Millionen Franken (Vorjahr 10,896 Millionen) entsprachen 63 Prozent (Vorjahr 60 Prozent) des Gesamtaufwands von 15,753 Millionen Franken (Vorjahr 17,989 Millionen). Aufgrund des reduzierten Aufwands und der im Verhältnis zum Aufwand um 3 Prozent gesteigerten Erlöse wurden die gemeindlichen Rechnungen entlastet: Die Gemeindebeiträge an den Zeba sanken um 1,645 Millionen auf 2,375 Millionen Franken gegenüber 4,021 Millionen im Vorjahr.

(lb)

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