Leserbrief

Er hat sich für den Erhalt des Wanderwegnetzes eingesetzt

«Er weiss, womit Zug punkten kann», Ausgabe vom 2. September

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«Er weiss, womit Zug punkten kann»! Dies war die Überschrift zum Beitrag der «Zuger Zeitung» über den Rücktritt von Heini Schmid als Präsident von Zug Tourismus. Gemäss Zeitungsbericht hatte er damals als Geschäftsführer der Höllgrotten ein legales Interesse an einer Tourismusfachstelle im Kanton.

Heini Schmid hat in vielen Bereichen immer das nötige Augenmass gehalten. So wusste er vorausschauend, dass schnell heranchauffierte Touristenströme unter anderem auch unliebsame Nebenwirkungen haben. Sein präsidiales Wirken war ebenfalls für das kantonale Wanderwegnetz von grosser Bedeutung und mit viel Engagement verbunden. Bis zur Gründung des Vereins Zuger Wanderwege im Jahre 2009 war Zug Tourismus auch für die Signalisation der Wanderwege und die Förderung des Wanderns zuständig. Diese Aufgaben waren damals in der Schweiz in allen Kantonen, mit Ausnahme der Kantone Zug und Glarus, vereinsmässig organisiert. Heini Schmid war sehr offen für eine neue Lösung und die Angleichung an andere Kantone und hat diese Aufgaben vor zehn Jahren an den neugegründeten Verein Zuger Wanderwege abgetreten.

Nicht nur als Präsident von Zug Tourismus, auch als langjähriger und einflussreicher Kantonsrat hat er sich in besonderem Masse für den Erhalt des gesamten 558 Kilometer langen Wanderwegnetzes mit Erfolg eingesetzt.

Der Verein Zuger Wanderwege dankt Heini Schmid für seine tatkräftige Unterstützung und die kooperative Zusammenarbeit.

Arthur Meier, Präsident Verein Zuger Wanderwege, und Alfred Knüsel, Leiter Geschäftsstelle