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Zug: Er misst sich mit der Spitze

Simone Rigliaco nimmt am 30. September an der Coiffeur-Olympiade in Toronto teil. Für den 22-Jährigen ist dies nicht der erste Wettkampf im internationalen Milieu.
Laura Sibold
Simone Rigliaco wird in Toronto auf die Weltbesten seiner Gilde treffen. (Bild PD)

Simone Rigliaco wird in Toronto auf die Weltbesten seiner Gilde treffen. (Bild PD)

Für viele ist der monatlich anfallende Coiffeurtermin Pflicht. Es ist Zeit, sich etwas Gutes zu tun oder sich vor Ort mit anderen über aktuelle Geschehnisse auszutauschen. Für den gebürtigen Hünenberger Simone Rigliaco ist Frisieren jedoch schon lange mehr als Routine. Seit vier Jahren ist er mit Leidenschaft als ausgebildeter Coiffeur tätig, absolvierte bei Intercoiffure Hair & Beauty in Baar seine Lehre und wechselte dann zum Coiffure Valentino nach Zürich. Mittlerweile bedient der 22-Jährige nicht mehr nur Kunden und amtet als stellvertretender Geschäftsleiter der Filiale in Zürich, sondern widmet sich auch vertieft der Haarkunst.

Immer wieder nimmt Simone Rigliaco an regionalen und nationalen Berufsmeisterschaften teil. Doch damit nicht genug: Vor zwei Jahren gewann der passionierte Coiffeur erstmals die nationale Color Zoom Challenge der Friseurmarke Goldwell und qualifizierte sich somit für die internationale Coiffeur-Olympiade in Stockholm. «Auch wenn es damals nicht für einen Podestplatz reichte, inspirierte mich meine erste Teilnahme an einem Weltfinale und machte Lust auf mehr», sagt Rigliaco. Nach 2016 gelang ihm dieses Jahr die Qualifikation erneut und so reist der Jung-Coiffeur in rund zwei Wochen nach Toronto, um die Schweiz in der Kategorie New Talent Artist zu vertreten.

Neun Monate Vorbereitung für eine Frisur

In Toronto tritt Simone Rigliaco an einem dreitägigen Anlass gegen 25 Länder an. «Während drei Stunden kreiert jeder Coiffeur gleichzeitig und live vor Publikum seine Frisur. Am Abend führt dann jedes Land seine Arbeit in einer Show vor rund 4000 Leuten vor», erklärt Rigliaco. Dabei müsse alles stimmen, vom Modell über das Outfit und das Make-up bis hin zur Schrittfolge auf der Bühne.

Schon jetzt ist der 22-Jährige mit den Vorbereitungen beschäftigt, hat sich ein passendes Modell gesucht, lässt ein Kleid massschneidern, übt letzte Tricks für die geplante Frisur. «Für einen regulären Kunden brauche ich vor dem Schnitt rund 20 Minuten Vorbereitungszeit», erklärt der Zuger. «Für die Frisur in Toronto plane ich seit über neun Monaten Farbverlauf, Schnitt, Lichtwinkel und viele weitere Details.» Rigliacos Olympiafrisur wird knapp kinnlang mit mineralischen Farben etwas avantgardistisch daherkommen.

Ob es diesmal am 30. September für einen Podestplatz reicht, wird sich zeigen.

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