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Erfolgreicher Abschluss der Zuger Filmtage

Höhepunkt der fünften Zuger Filmtage war die Verleihung der «Goldenen Kirsche».
Raphael Willi
Die Jury, das Organisationskomitee und die Gewinner der goldenen Kirsche freuen sich über die erfolgreichen Zuger Filmtage. Insgesamt drei goldene Kirschen wurden vergeben . (Bild: Jan Pegoraro, Zug, 2. November 2019)

Die Jury, das Organisationskomitee und die Gewinner der goldenen Kirsche freuen sich über die erfolgreichen Zuger Filmtage. Insgesamt drei goldene Kirschen wurden vergeben . (Bild: Jan Pegoraro, Zug, 2. November 2019)

Auch dieses Jahr strömten zahlreiche Besucher an die Zuger Filmtage. Das fünftägige Filmfestival konnte das Publikum mit drei Schweizer Vorpremieren, unter anderem derjenigen des Filmes «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes», und zwei weiteren Zuger Premieren begeistern. Neben Workshops und einer Master Class zeigten die Filmtage dieses Jahr neu auch eine Virtual Reality (VR) Ausstellung, bei denen die Teilnehmenden mit VR-Brillen in andere Welten eintauchen konnten.

Am Samstagabend fand der krönende Abschluss im Kino Seehof statt. Als die Moderatorin Raquel Forster die Kinobesucher zur Award Night begrüsste, war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Wie jeder Abend der Filmtage begann die Award Night mit Kurzfilmen von jungen Schweizer Talenten unter 26, welche um die «Goldenen Kirschen» kämpften.

Drei goldene Kirschen

Kurz darauf folgte mit der Preisverleihung der Höhepunkt der Filmtage, als die diesjährige Jury bestehend aus Sven Schelker (Schauspieler), Frederic Siegel (Animationskünstler) und Thaïs Odermatt (Filmschaffende) die Awards für die Kategorien «Nachwuchspreis», «Bester Film» und «Publikumspreis» verkündeten. Sofiya Schweizer und Nico Juchli erhielten den Nachwuchspreis (U18) für ihren Kurzfilm «Paralleles». Der Preis für den besten Film ging an «Tote Tiere» von David Oesch und Remo Rickenbacher. Dem Publikum hat Mauro Flühlers Film «Heidi und Margrit – Grossmutters Schwestern» am besten gefallen, in welchem der junge Filmemacher zwei Klosterfrauen porträtiert, die über Liebe und Sexualität sprechen. Strahlend nahm Flühler den Preis entgegen und sagte: «Das ist mega, ich freue mich riesig. Vielen Dank!» Ebenfalls prämiert wurde der Treatment Award für die beste Filmidee zum Thema «Aus der Küche». Diesen Award organisierten die Zuger Filmtage gemeinsam mit dem Genuss Film Festival. Dieses Jahr konnte Elia Meierhofer die Jury mit seinem Treatment «Was kann ich für dich tun?» überzeugen und hat nun ein Jahr Zeit, um seinen Kurzfilm zu realisieren.

Abschluss mit einem Film

Im Anschluss an die Award-Verleihung rundete das gelungene Drama «Cronofobia» unter Anwesenheit des Schweizer Regisseurs Francesco Rizzi die Zuger Filmtage ab. «Wir sind sehr glücklich und zufrieden, dass die Filmtage beim Publikum und auch den Filmschaffenden erneut so gut angekommen sind. Dass wir dieses Jahr sogar noch mehr Zuschauer als letztes Jahr verzeichnen konnten, freut uns natürlich sehr», sagt Festivalleiterin Eveline Stalder.

Das Team freue sich bereits jetzt auf das nächste Jahr und die nächste Austragung der Zuger Filmtage.

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