ERHEBUNG: Gute Noten für Zuger Gesundheitsversorgung

Die Zuger Gesundheitsversorgung geniesst bei der Bevölkerung eine hohe Wertschätzung. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung.

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Pflegefachmann Notfall Ruedi Brunner und Notfallaufnahmeleiterin Agnèse Niederberger im Schockraum des neuen Zuger Spitals. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Pflegefachmann Notfall Ruedi Brunner und Notfallaufnahmeleiterin Agnèse Niederberger im Schockraum des neuen Zuger Spitals. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Veranlasst hat die Erhebung die Gesundheitsdirektion im vierten Quartal 2008. Augenfällig ist das hohe Sicherheitsgefühl, wie es in einer Medienmitteilung heisst. So stimmen 93 Prozent der 1600 befragten Zuger der Aussage zu, dass sie sich durch die Gesundheitsversorgung im Kanton Zug gut abgesichert fühlen. Aufschlussreich sei auch die Bewertung der Zugänglichkeit der medizinischen Dienste im Kanton Zug. Über drei Viertel der Befragten (78 Prozent) vergeben hier gute bis sehr gute Noten, 21 Prozent mittlere Noten, und nur ein Prozent erachtet die Zugänglichkeit als schlecht.

Zufriedenheit: 8 von 10 Punkten
Auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) wurde auf die Frage, wie zufrieden die Bevölkerung mit dem Funktionieren der Gesundheitsversorgung im Kanton Zug insgesamt ist, im Mittel ein Wert von 8,12 vergeben. Noch positiver urteilen jene 192 Befragten, die in den letzten 12 Monaten vor der Erhebung im Spital waren. Ihre Zufriedenheit mit der medizinischen Behandlung im Spital beträgt im Schnitt 8,76.

Ein positives Zeugnis stellt die Bevölkerung auch den Hausärzten aus. Nicht nur erreicht die Zufriedenheit mit der Behandlung den Spitzenwert von 8,86, sondern auch die Dimensionen «verständliche Sprache» und «sich Zeit nehmen» werden sehr gut beurteilt, wie es weiter heisst. Schliesslich haben die Zuger insgesamt grosses Vertrauen in den Wissensstand der Ärzteschaft.

Durch alle Schichten hindurch
Neben den Gesamtergebnissen interessiert auch, ob bestimmte Bevölkerungsteile ihr Sicherheitsgefühl, die Zugänglichkeit und ihre Zufriedenheit schlechter einschätzen als andere. Gemäss Umfrage sind kaum Unterschiede auszumachen: Unabhängig von der Einkommenshöhe, dem Bildungsniveau oder dem Versicherungsstatus (allgemein, halbprivat oder privat versichert) wird die Zugänglichkeit der medizinischen Dienste jeweils gleich positiv bewertet.

scd