Erster Öffnungsschritt: Zuger Volkswirtschaftsdirektion zieht eine positive Bilanz

Seit dem 27. April können bereits einige Betriebe ihre Dienstleistungen anbieten, nun folgt der zweite Öffnungsschritt. Der Kanton Zug erinnert an die erforderlichen Schutzkonzepte.

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(mua) Am 11. Mai dürfen Läden, Restaurants, Reisebüros, Fitnessstudios, Märkte, Museen, Bibliotheken und weitere wieder öffnen, wenn sie über ein Schutzkonzept verfügen und die bekannten Hygienemassnahmen anwenden. So soll verhindert werden, dass die Lockerungen des zweiten Öffnungsschritts zu einem starken Wiederanstieg der Neuinfektionen führen. Die Zuger Kantons- und Gemeindebehörden werden die Einhaltung der Massnahmen intensiv begleiten, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt.

Seit dem Montag, 27. April, sind erste Lockerungen bei den getroffenen Massnahmen in Kraft: Bestimmte Gewerbebetriebe, Praxen und so weiter haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Auch Bau- und Gartenfachmärkte haben ihre Türen für Kundinnen und Kunden wieder geöffnet. Die Zuger Kantons- und Gemeindebehörden haben nach den ersten Tagen die Einhaltung dieser Vorgaben überprüft. Silvia Thalmann-Gut bilanziert: «Die Erfahrungen aus diesen Besuchen waren grundsätzlich sehr positiv: Die Betriebe haben den direkten Kontakt geschätzt und die Möglichkeit genutzt, offene Fragen anzusprechen.»

In einer zweiten Phase werden weitere Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gelockert. Wiederum werden zweckmässige Schutzkonzepte verlangt, damit die Gesundheit der Bevölkerung nicht gefährdet wird. «Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln bleiben gültig. Nur so kann verhindert werden, dass sich das Coronavirus wieder stärker ausbreitet. Der Kanton Zug dankt bereits jetzt allen für die aktive Mithilfe», wird Gesundheitsdirektor Martin Pfister in der Mitteilung zitiert.

Öffnung nur mit Schutzkonzept

Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut erklärt weiter: «Alle Betriebe und Einrichtungen müssen über ein Schutzkonzept verfügen, das sich entweder auf ein Branchenkonzept oder auf die Vorgaben des BAG und des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) abstützt. Ohne schriftliches Schutzkonzept darf ein Betrieb oder eine Einrichtung nicht öffnen. Dies gilt auch in der nächsten Phase der Lockerung. Alle müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Die Gemeindebehörden sowie die Zuger Polizei werden den zweiten Öffnungsschritt intensiv begleiten und Überprüfungen vor Ort durchführen». Gemäss den Bundesvorgaben müssen diese Schutzkonzepte und Hygienemassnahmen sämtliche, in den Örtlichkeiten anwesende Personen einschliessen. Dies gilt auch für Unternehmen und Einrichtungen, die bereits offen sind.