ERTRAGSÜBERSCHUSS: 80 Franken für jeden Zuger

Silvan Hotz will die Zuger direkt am Geldsegen des Kantons teilhaben lassen. Und so die Wirtschaft ankurbeln.

Merken
Drucken
Teilen
CVP-Kantonsrat Silvan Hotz, Bäckermeister und Präsident des Gewerbeverbandes Zug. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

CVP-Kantonsrat Silvan Hotz, Bäckermeister und Präsident des Gewerbeverbandes Zug. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

80 Franken pro Einwohner des Kantons: Das fordert der Baarer CVP-Kantonsrat Silvan Hotz in einer Motion, die er diese Woche eingereicht hat. Aus dem Ertragsüberschuss der laufenden Rechnung soll der Kanton 10 Millionen Franken nehmen, um jedem Zuger einen Einkaufsbon zu schenken. Nach Hotz? Überlegung würden die Leute direkt vom Geldsegen des Kantons profitieren, zugleich würde die Kaufkraft erhöht. Dies soll der lokalen Wirtschaft zugutekommen. Gemäss diesem Vorschlag liessen sich die Gutscheine nämlich nur in Läden und bei Firmen im Kanton Zug einlösen.

Inspiriert wurde er vom Modell der Stadt St. Gallen: Deren Einwohner erhalten bald Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Franken. Das städtische Parlament hat am Dienstag der Aktion, für die sie der laufenden Rechnung 3,8 Millionen Franken belastet, zugestimmt. Bis am 1. Juni läuft die Referendumsfrist; dann solls gleich losgehen. Analog zu St. Gallen erwartet Hotz durchaus Widerstand auf politischer Ebene.


Sarah Kohler


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 3. Mai.