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Elektronische Abstimmungsanlage ausgefallen

Die Stimmenzähler im Zuger Kantonsrat mussten am Donnerstag Handarbeit leisten.
Harry Ziegler

Der Donnerstagmorgen begann für die Stimmenzähler Ralph Ryser (SVP/Unterägeri) und Helene Zimmermann (FDP/Risch) strenger als gewöhnlich. Grund war der temporäre Ausfall der elektronischen Abstimmungsanlage nach dem Traktandum sechs. Für Verwirrung unter verschiedenen Kantonsrätinnen und -räten sorgte, dass sich die Anlage teilweise verselbstständigte. «Die Anlage zählt mich als abwesend, obwohl ich da bin», meldete sich FDP-Kantonsrat Markus Spörri (Unterägeri) nach mehrmaligem vergeblichen Drücken des entsprechenden Knopfs am persönlichen Abstimmungsgerät. Aber nicht nur er hatte mit den Tücken der Technik zu kämpfen. Schliesslich schritt Kantonsratspräsidentin Monika Barmet (CVP/Menzingen) ein und ordnete an, durch Handerheben abzustimmen. Dies war auch am Nachmittag nochmals nötig, denn zwischen Traktandum 10 und 12 funktionierte die Anlage wieder nicht.

Fazit nach vier im Handmehr durchgeführten Abstimmungen: Die Stimmenzähler beherrschen ihr Handwerk auch ohne elektronische Unterstützung. Und auch die Parlamentarier haben diese Art der Meinungsäusserung nicht verlernt. Klar ist nun: Elektronisch geht es schneller.

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