Leserbrief

«Es ist ein Zukunftsprojekt»

Zum geplanten Bauprojekt der Fensterfabrik Hagendorn.

Drucken
Teilen

Als unmittelbar betroffenes Unternehmen sei uns erlaubt, ebenfalls Stellung zur Änderung des Bebauungsplans Allmend Hagendorn und zur Teiländerung des Zonenplans zu beziehen – obwohl im Abstimmungskampf ja schon vieles gesagt worden ist.

Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass das Innovationsprojekt «Gottfried Baumgartner» kein Erweiterungsprojekt ist. Es ist ein Zukunftsprojekt, um in der Fensterbranche zu bestehen. Wir brauchen Raum, um uns dauernd weiter zu entwickeln. Wir sind überzeugt, dass wir in mehrjähriger Entwicklungszeit und mit namhaften und erfahrenen Experten gelungene Pläne erarbeiten konnten. An Tagen der offenen Tür und in jüngster Zeit auch an Standaktionen erhielten wir viel Feedback, mehrheitlich positiver Natur.

Es stimmt uns zuversichtlich, und wir sind dankbar, dass das Projekt von den beiden Komitees «Ja zur grünen Fabrik» mit vielen Chamer Persönlichkeiten und einem Komitee mit dem Gewerbeverein und den Parteien CVP, FDP, GLP und SVP unterstützt wird.

Wir wissen und verstehen, dass einzelne unserer unmittelbaren Nachbarn in Hagendorn dem Innovationsprojekt kritisch gegenüberstehen. Aber wir sind überzeugt, dass mit flankierenden Massnahmen wie beispielsweise Temporeduktion, Verkehrsführung oder einem Mobilitätskonzept die Belastungen in Grenzen gehalten werden können. Das stimmt uns zuversichtlich, und wir hoffen, dass in der Abstimmung am 29. November beiden Vorlagen zugestimmt wird. Wir bedanken uns schon jetzt für jede Stimme.

Stefan Baumgartner, Exekutiver Verwaltungsratspräsident, G. Baumgartner AG, Hagendorn