Leserbrief

Es ist kein Menschenrecht

Zur Situation der Restaurants im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie

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Wir gehen gerne in Restaurants und geniessen jeweils Essen, Bedienung und Atmosphäre. Während der monatelangen Pandemie leiden viele Gastrobetriebe. Wenn der Bund dadurch einen Lockdown beschliesst, muss er auch für Entschädigungen geradestehen. Standen aber Betriebe bereits vor der Schliessung in den roten Zahlen, muss man diese nicht mehr unterstützen.

Gemäss Gastro Suisse gibt es in der Schweiz eh zu viele Gaststätten, die nicht rentabel geführt werden können. Es ist kein Menschenrecht, ein Restaurant zu eröffnen, speziell da es keine Ausbildung braucht (wurde vor Jahren gestrichen). Dass man dabei auch noch Pensionskassengelder oder Schwarzgelder verwendet, macht diese Investitionen nicht besser. Für gescheiterte Wirte haben wir zum Glück ein gutes Auffangnetz mit Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe.

Peter Utiger, Baar