Es kracht auf dem Minigolfplatz

Die Stadt Zug hat den Vertrag mit dem Pächter der Minigolfanlage beim Postplatz nicht verlängert. Nun bläst der Betreiber zum Sturm.

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Tony Brändle: Betreiber der Minigolfanalage in Zug oberhalb des Postplatzes (Archivbild Neue ZZ).

Tony Brändle: Betreiber der Minigolfanalage in Zug oberhalb des Postplatzes (Archivbild Neue ZZ).

Auf dem Minigolfplatz direkt hinter der Zuger Hauptpost geht es derzeit heiss her. Die Stadt Zug hat beschlossen, dass sie den Vertrag mit dem aktuellen Pächter Tony Brändle Ende Saison nicht verlängern wird. Brändle soll nach sechs Jahren das Feld räumen.

Dieser sieht dazu allerdings keinen Grund. Denn nun, nach einigen harzigen Jahren, rentiere der Platz endlich. Der Pächter versteht daher nicht, warum er gerade jetzt dort nicht mehr erwünscht sei. Dies zumal er seitens der Stadt nie eine klare Begründung für den Entscheid erhalten habe.

Trotz Sonne geschlossen

Etwas anders sieht das die Stadt Zug. Es gebe triftige Gründe für diesen Entscheid. So wird argumentiert, dass der Golfplatz öfters auch bei schönem Wetter geschlossen blieb und sich Leute deswegen beschwert hätten.

Bis zur Anstellung von Brändle war die Anlage als Drogenumschlagplatz in Verruf geraten. Brändles Vorgängerin wurde von der Polizei bei einer Razzia verhaftet. Dabei wurden harte Drogen beschlagnahmt.

Samantha Taylor

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.