Leserbrief

Es muss einmal gesagt werden

Zur Arbeit der Zuger Korporationen

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Es freut mich, dass unsere Korporationen die Auswirkungen der Französischen Revolution von 1789 und das darauffolgende Diktat des korsischen Juristen Napoleon überstanden haben und in der Schweizer Verfassung von 1848 wieder anerkannt wurden. Warum? Ganz einfach: Weil die Zuger Korporationen sehr viel für die Öffentlichkeit tun und das, ohne dass diese dafür bezahlen muss! Das hier genannte Beispiel einer Tat für die Öffentlichkeit ist eines von vielen: In der Sommerpause hat die Korporation Zug eine wunderbare neue Feuerstelle im Oberboden errichtet. Es wurden zwei grosse Grillstationen, mehrere grosse Bänke und Tische (gezimmert aus Zuger Baumstämmen), eingerichtet. Eine Freude für Jung und Alt. Weitere gute Werke der Korporation sind: die Einrichtung und Pflege von weiteren Feuerstellen (die Zug Tourismus zwar auf ihrer Website verzeichnet, aber leider nicht erwähnt, wer das überhaupt möglich macht), der Spielplatz auf dem Zugerberg, die hervorragend gewarteten Waldwege und -strassen, die Wald- und Wildpflege im Allgemeinen. Es gäbe noch viele weitere gute Taten unserer «alten Dame», wie sich die Stadtzuger Korporation nennt, aufzulisten – aus Platzgründen verzichte ich darauf, aber ich sage danke. Danke für den Einsatz im Dienste aller, die die Natur schätzen. Es wäre jetzt einfach noch eine schöne Geste der Nutzer, wenn sie ihren Abfall nach Benützung der Einrichtungen jeweils beseitigen würden.

Ulrich Straub, Zug