Leserbrief

Es passiert etwas Schlimmeres

Zur Coronakrise

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Viele Menschen sind wie gelähmt vor der Angst einer Erkrankung durch das Grippevirus. In den Dörfern und Städten sieht man am veränderten Verhalten der Leute, dass die dauernde negative Berieselung mit den Bildern von Toten und Statistiken gewirkt hat. Sämtliche Völker sind leichter zu steuern und manipulieren, wenn sie von etwas eine grosse Angst haben. Dies ist keine neue Strategie von Machthabern, sondern war der Tyrannen bewährtes Instrument. Aber durch das zielgerichtete Einsperren fast aller Menschen auf der Erde passiert noch etwas viel Schlimmeres. Verhaltensforscher rechnen nun, dass weltweit etwa 120 bis 150 Millionen Menschen verhungern und daran sterben werden. Dazu nimmt man an, dass etwa 1 Milliarde Menschen in eine noch nie da gewesene Armut stürzen, weil sie von einem minimalen Einkommen ferngehalten werden und auch ihre kleinen Arbeitgeber alles verlieren. Vor diesem sich anbahnenden Unheil stehen diese 323400 bis jetzt an der Grippe verstorbenen in keinem Verhältnis zu dem, was Behörden noch heraufbeschwören.

Viele hoffen auf einen Impfstoff. Aber es wird für dieses Virus nie einen brauchbaren geben, denn er ist anders gebaut und verändert sich zu schnell. Jeder seriöse Virologe weiss, dass es Minimum 1,5 bis 2 Jahre braucht, um einen zu entwickeln und seriös auf die Nützlichkeit zu testen. Aber zum grössten Problem wird die eingeimpfte Angst vor einer Ansteckung und der Nähe zum nächsten Menschen sein. Die wenigsten glauben noch, dass sie selber absolut gesund sind oder bleiben. Dieses Glaubensmuster wird diese dann bei der nächsten rippewelle einholen.

Anton Styger, Oberägeri