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«Ninja-Warrior»-Teilnehmer Bernhard Cuni: «Es war ein Kraftakt»

Klettern, Balanceakte oder Schwünge von Seil zu Seil – solche und andere Aufgaben gehören zur Show «Ninja Warrior Switzerland», bei welcher auch Bernhard Cuni dabei war.
Interview: Vanessa Varisco
Bernhard Cuni. (Bild: PD)

Bernhard Cuni. (Bild: PD)

Seit Anfang Oktober zeigt der Sender TV 24 die Show «Ninja Warrior Switzerland», bei welcher die Teilnehmer einen abenteuerlichen Hindernisparcours überwinden müssen. Mit dabei war auch der Unterägerer Bernhard Cuni. Der 28-Jährige Lastwagenführer hat sich in den Castings für die Aufzeichnungen der TV-Sendung qualifiziert.

Bernhard Cuni, was hat Sie zur Teilnahme bewegt?

Inspiriert wurde ich durch einen Arbeitskollegen, der mitbekommen hatte, dass die Show, die im Ausland schon länger läuft, nun auch in die Schweiz kommen soll. Gemeinsam haben wir uns dann für den Hindernisparcours angemeldet und die Castings bestritten. Wobei es für ihn leider nicht in die Sendung gereicht hat.

Vor den Dreharbeiten mussten Sie sich im Casting beweisen. Wie ist es Ihnen dort ergangen?

Die Vorrunden habe ich gut über die Bühne gebracht. Es fiel mir leicht, die Hindernisse in der vorgegebenen Zeit zu überwinden, da ich gut trainiert war. Bereits im Casting war die Stimmung unter den Mitstreitern toll. Wir haben uns gegenseitig angefeuert und beklatscht, wenn jemand eine ausserordentliche Leistung erbracht hat. Schaffte es jemand nicht über ein Hindernis oder stürzte, haben wir ihm gut zugesprochen und ermuntert. Es war nie ein Gegeneinander, sondern ein Miteinander – auch wenn jeder den Parcours einzeln bewältigen musste.

Durch den Erfolg bei den Vorrunden haben Sie den Einzug in die Fernsehsendung geschafft. Was war das für ein Gefühl?

Natürlich habe ich mich sehr gefreut. Ich trainiere vier- bis fünfmal die Woche. Zweimal in der Woche betreibe ich Fitness, einmal spiele ich Fussball und ab und an zieht es mich auf den Vitaparcours. Trotz dieses vielen Trainings konnte ich nicht abschätzen, ob es für mich reichen würde, da jedes Hindernis eine neue Herausforderung darstellte. Dennoch, die Freude, es geschafft zu haben, und die Gewissheit, dass sich die Trainingseinheiten gelohnt haben, war gross.

Wie ging es weiter?

Darauf folgten die Dreharbeiten für die Aufnahmen, welche dann im Fernsehen ausgestrahlt werden sollten. Diese Zeit war besonders aufregend. Einerseits, weil der Parcours kein leichter war. Wir hatten kurz Zeit, um ihn uns anzusehen und mussten ihn anschliessend – ohne ihn vorher ausprobieren zu können – klettern. Das heisst, ich konnte im Voraus nur schwer abschätzen, was auf mich zukommt. Deshalb musste ich mich sehr konzentrieren und Ruhe bewahren. Und andererseits war es ein Kraftakt.

Wie stand es um die Nervosität?

Aufgeregt war ich. Das gehört zu einem sportlichen Anlass dieser Art einfach dazu. Vermutlich hat die Nervosität sich allerdings auf meine Leistung ausgewirkt. Am zweitletzten Hindernis bin ich gescheitert. Und das, obwohl es bis dahin wunderbar gelaufen ist. Wegen dieses Fehlers bin ich dann auch ausgeschieden.

War die Konkurrenz gross?

Auf jeden Fall. Die meisten Athleten waren unglaublich fit oder geübte Kletterer. Einige haben bereits an der Show im Ausland teilgenommen und waren so im Vorteil. Man spürte, dass die Teilnehmer ehrgeizig waren und begeistert von dem «Ninja Warrior». Bei gewissen Teilnehmern habe ich die Anspannung ausserdem gespürt. Aber auch hier hat man sich gegenseitig aufgebaut.

Mit wem haben Sie sich die Sendung angesehen?

Mit meiner Familie. Nicht jeden Tag kommt man im Fernsehen, deshalb war es für sie ebenso wie für mich ein Erlebnis. Auch mein Arbeitskollege hat sich die Sendung angeschaut.

Haben Sie sonst Feedback bekommen?

Tatsächlich haben mir viele Jugendliche und junge Menschen geschrieben. Sie beglückwünschten mich zu meiner Teilnahme und Leistung.

Wie geht es sportlich für Sie weiter?

In der nächsten Show werde ich bestimmt wieder teilnehmen. Es war eine spannende Zeit mit tollen Begegnung und einer packenden Show. Wenn man einmal drin war, kann man kaum aufhören. Einfach eine coole Erfahrung.

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