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ESAF 2019: Der Zuger Siegermuni feiert Geburtstag

In gut eineinhalb Jahren wird der Siegermuni des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (Esaf) in Zug durch die Arena geführt. Gestern wurde der Prachtstier zweijährig. Und feierte mit prominenten Gästen.
Der Siegermuni des ESAF 2019, Kolin, mit seinem Nachwuchs, einem Jungmuni und einem Kuhkalb. Ebenfalls im Bild (von links): Karl Rust von der Landis Bau AG, Kolins Betreuer, und Fridolin Jeggli von der Jego AG. (Bild: Livio Brandenberg (Unterägeri, 27. November 2017))

Der Siegermuni des ESAF 2019, Kolin, mit seinem Nachwuchs, einem Jungmuni und einem Kuhkalb. Ebenfalls im Bild (von links): Karl Rust von der Landis Bau AG, Kolins Betreuer, und Fridolin Jeggli von der Jego AG. (Bild: Livio Brandenberg (Unterägeri, 27. November 2017))

Bereits seit gut einem Jahr ist ­bekannt, welcher Muni der frisch gekrönte Schwingerkönig des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (Esaf) in Zug am 25. August 2019 als Siegerpreis erhalten wird. Das Tier heisst eigentlich Rubel, wurde aber vor drei Monaten für das Esaf 2019 – wie es die Tradition verlangt – umbenannt. Jetzt heisst der Prachtsmuni Kolin. Ein Zuger Name sollte es also sein; Kolin ist eine Hommage an die Zuger Bannerträgerfamilie Kolin.

Gestern nun feierte der Siegermuni seinen 2. Geburtstag – und das mit prominenten Gästen: Regierungsrat und OK-Präsident Heinz Tännler gab sich die Ehre, genauso wie die beiden Paten: Götti Harry Knüsel, einziger Schwingerkönig der Innerschweiz, und Gotte Sonja Kälin, Schwingerkönigin von 2016, 2015 und 2012. Ebenfalls dabei auf dem Hof Weidmatt von Muni-Besitzer Otto Nussbaumer in Unterägeri waren die Vertreter der beiden Munisponsoren: Karl Rust von der Landis Bau AG sowie Fridolin Jeggli von der Jego AG.

Er legt bis zu 1 Kilo zu pro Tag

War der Muni bei seiner Taufe am Stierenmarkt im September noch rund 650 Kilogramm schwer, so sind es heute schon 800. Kolin nimmt laut seinem Halter Otto Nussbaumer derzeit pro Tag zwischen einem halben und einem Kilo zu. Beim Eidgenössischen 2019 soll das Tier der Rasse Original Braunvieh dann rund 1,2 Tonnen wiegen. Dass Kolin dieses «Kampfgewicht» erreicht, darüber herrschte gestern Konsens. «Das ist wirklich ein wunderbarer Muni», sagte auch Heinz Tännler. «Ich bewundere ihn, habe aber auch ein wenig ‹Schiss› und begebe mich lieber in die Defensive, wenn er mir zu nahe kommt.»

Die gestrige Zeremonie liess Kolin allerdings ohne Aufmucken über sich ergehen. Doch er teste durchaus zwischendurch, wie stark sein Halter sei. Erst kürzlich musste ihm darum ein grösserer Nasenring eingesetzt werden, den er stärker spürt. Sonst würden die Kräfte irgendwann schier unkontrollierbar, so sein Besitzer Otto Nussbaumer. Er wie auch die Esaf-Verantwortlichen sind mit dem Stier auf der ganzen Linie zufrieden. Kein Wunder, Kolin erfüllt bisher alle in ihn gesetzten Erwartungen: Mit noch nicht einmal zwei Jahren wurde er vor ein paar Monaten bereits Vater von Zwillingen: einem Muneli und einem Kuhkälbchen – beide ebenfalls gesund und munter.

Der erste «gecastete» Muni

Seinen Höhepunkt erreichte das gestrige Geburtstagfest in einem spontanen «Happy Birthday»-Ständchen, angestimmt von OK-Präsident Tännler. Dieser bedankte sich im Namen des OK bei den Sponsoren, vor allem aber bei den Besitzern und Pflegern: «Ihr habt gut zu ihm geschaut die ganze Zeit über, und das sieht man.»

Kolin war von Beginn an ein spezieller Siegermuni: Bei der Auswahl des Tieres vor einem Jahr ging das OK nämlich einen neuen Weg: Nicht der Gabenchef des Festes kaufte, wie üblich, bei einem Züchter den Muni ein, sondern eine Jury wählte diesen nach einem Casting. Vorgegeben war, dass die Züchter ihren Betrieb im Kanton Zug haben, dass sie bereit sein müssen, den Jungstier bis zum Fest zu betreuen, und dass der Muni Hörner hat.

Livio Brandenberg

livio.brandenberg@zugerzeitung.ch

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