ESCHENRING: Nach Tötungsdelikt: Penthouse ist ausgeräumt

Die Mordwohnung im Eschenring 12, wo Ende Februar Linda Speck-Kanellopoulou und ihre philippinische Bekannte getötet wurden und der Mörder einen Brand legte, ist leergeräumt.

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Die Waren werden per Lift heruntergelassen. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Die Waren werden per Lift heruntergelassen. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Über einen Lastenlift, der von aussen bis zum Balkon reichte, beförderte ein Umzugsunternehmen gestern die Wohnungseinrichtung nach draussen. Ein aufwendig verarbeiteter Esstisch mit ausladendem Dekor, Designerschränke und etliche Kartonkisten brachte der Lift aus der Wohnung. Interessant: Auch Monate nach dem Verbrechen drang dabei beissender Rauchgeruch in die Nase. Eine Spezialfirma für die Renovation von Brandschäden transportierte die brauchbaren Gegenstände ab. Im Container daneben landeten die vom Feuer zerstörten Sachen.

Eine Frau in schwarzer Kleidung verstaute Polsterteile aus dem Penthouse, das die getötete Ex-Verlegergattin gemietet hatte, in ihrem Fahrzeug mit Zuger Nummernschild. Wohin die Stücke aus der Wohnung nun gebracht werden, wollte der Chef der Umzugsfirma nicht sagen. Nach Angaben der Zuger Polizei haben sich inzwischen keine weiteren Erkenntnisse im Zuger Doppelmord ergeben.

Luc Müller und Wolfgang Holz/Neue ZZ