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EVZ Academy und der harte Kampf um das Playoff-Ticket

Die EVZ Academy (Swiss League) startet heute Dienstag in Ajoie in die neue Eishockeysaison.
Michael Wyss

«Nicht abzusteigen, damit kann ich mich nicht zufrieden geben. Unser sportliches Ziel muss lauten, um die Playoffs mitzuspielen. Die Top-8 sind ein hochgestecktes Ziel, das bin ich mir bewusst, doch es muss unser Anspruch sein, um diese Rangierung zu kämpfen», gibt sich Livio Langenegger selbstsicher. Keine Utopie, denn die letzten beiden Saisons schaffte die EVZ Academy dieses Unterfangen. «Wir wollen um das letzte Playoff-Ticket mitspielen», sagt Langenegger entschieden.

Der 21-jährige Schwyzer, in Seewen aufgewachsen und wohnhaft, ist Eishockeyprofi und absolviert derzeit die Matura in Teilzeit. Der 183 cm grosse und 81 kg schwere Stürmer und Captain der EVZ Academy spielt nun seine dritte Saison im Kader der Swiss League. «Wir sind alle heiss und können den Auftakt in die neue Spielzeit kaum erwarten. Es ist gut, dass die Meisterschaft nun beginnt. Die Vorbereitungsphase war lang», so Langenegger weiter.

Dass die diesjährige EVZ Academy mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren die jüngste Equipe seit der Gründung (2016/17) stellt, ist kein Problem, wie Livio Langenegger betont: «Wir sind unerfahren, dafür jung, willig und zielstrebig. Es fehlen Routiniers im Team, doch das können wir mit unserem positiven Teamgeist und der Leidenschaft, die wir tagtäglich auf das Eis bringen, wettmachen. Denn jeder Spieler hat das Ziel, eines Tages in der höchsten Liga zu spielen und Profi zu werden. Zudem haben wir mit Roger Hansson (52) und Corsin Camichel (38) zwei Trainer an der Bande, die ihr Handwerk verstehen und für das Eishockey leben.»

Langenegger weiss, was er will: «Ja klar. Ich will in die National League, keine Frage. Mit guten Leistungen kann ich auf mich aufmerksam machen. Nun fokussiere ich mich aber auf die Swiss League und bin bestrebt, ein gutes Vorbild als Captain zu sein und mit der Academy eine erfolgreiche Saison zu spielen. Ich will auch persönlich einen Schritt vorwärts machen.» Langeneggers Vertrag läuft noch bis Ende Saison. Druck verspürt er deshalb aber nicht: «Ich spiele um meine Zukunft, das weiss ich, nehme aber Schritt für Schritt, Spiel für Spiel. Ich bin guten Mutes, dass ich meine persönlichen sportliche Ziele und diejenige mit der Mannschaft erreichen kann. Ich bin ein Kämpfer und weiss, dass man im Leben vieles erreichen kann, wenn es im Kopf stimmt. Vieles ist auch eine Frage der richtigen Einstellung.»

Ein happiges Startprogramm

Heute Dienstag (20.00, Patinoire Voyeboeuf, Pruntrut) beginnt das Abenteuer für die EVZ Academy Equipe des neuen Trainergespanns Hansson/Camichel. Wie wichtig ist es, bereits im Startspiel zu punkten? «Ein positiver Auftakt wäre gut für die Moral. Wir sind auf dem Papier klarer Aussenseiter, darin sehe ich unsere Chance. Wir können auch gegen die Jurassier, die bereits mit zwei Siegen starteten, ein positives Ergebnis erzwingen. Und wenn wir in die Playoffs wollen, müssen wir auch gegen die ganz Grossen der Liga punkten.»

Zwei Tage später, am Donnerstag (19.45, Bossard Arena), folgt das erste Heimspiel der EVZ Academy gegen die Ticino Rockets.

Modus

Die Qualifikation wird mit 44 Partien gespielt. Die Top-8 bestreiten die Playoffs, die restlichen Teams (9 bis 12) müssen eine Platzierungsrunde spielen. Die Punktzahlen und Tore aus der Qualifikation nehmen die Mannschaften mit. Das letztplatzierte Team muss in der Ligaqualifikation (Best of 7) gegen den Meister der MySports League antreten und um das letzte Ticket in der Swiss League spielen.

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