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EVZ: Proteste nach dem Rückzug

2007 Der heutige EVZ-Geschäftsführer Patrick Lengwiler war im Jahr, als das Zuger Frauenteam zurückgezogen wurde, Sportchef und damit gemäss dem Organigramm kommunikativ auch für diese Equipe zuständig. «Es gab zu wenige Mädchen aus Zug, die Eishockey spielen wollten. Wir mussten 80, 90 Prozent der Spielerinnen transferieren. Und ohne eigene Basis machte es keinen Sinn, eine Damenmannschaft zu stellen», nennt er die Gründe für den Entscheid des Vereins.

Sogar das Schweizer Fernsehen erwähnte den Rückzug des Teams im «Sport aktuell». Daraufhin habe es kurzzeitig Proteste gegeben, sagt Lengwiler. «Das Ganze wurde medial aufgebauscht. Die Umstände mit dem fehlenden Nachwuchs wurden ausgeblendet, und das Thema wurde auf das Geld verkürzt. Es hiess, der EVZ habe genug Geld für eine teure Profimannschaft, aber keines für die Frauen – eine polemische Diskussion», sagt Lengwiler.

Auch heute würden zu wenige Zuger Mädchen Eishockey spielen, um eine Frauenabteilung zu rechtfertigen. «Zehn oder elf» seien derzeit in gemischten Nachwuchsteams aktiv. Bis zum Alter von 19 Jahren – das ist gleichbedeutend mit der Novizen-Stufe – sieht der Schweizer Verband diese Möglichkeit vor, danach müssen die Frauen in gleichgeschlechtliche Aktivteams übertreten. Dennoch die Frage: Würde dem zeitgemässen EVZ die Frauen-Eishockey-Förderung nicht gut anstehen? «Es ist kein explizites Ziel des EVZ, eine Damenmannschaft zu stellen», sagt Lengwiler, «aber wir würden uns dem nicht verschliessen, sofern eine Basis bestünde. Doch diese ist weit weg.» (bier)

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