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Zuger Kantonsschüler vermarkten exotische Backmischungen

Fünftklässler der Kantonsschule Zug entwickelten Produkte, die sie in ihren eigenen Unternehmen vermarkten.
Stefanie Hostettler
Die Yes-Projekte sind vielfältig. Im Bild: Kim Vogel, Eva Berendt, Jana Güntert, Aroni Wedage und Céline Graf mit ihrem Bananenbrot im Glas. Das Rezept stammt von Hawaii. (Bild: Maria Schmid, Zug, 03. Oktober 2019 )

Die Yes-Projekte sind vielfältig. Im Bild: Kim Vogel, Eva Berendt, Jana Güntert, Aroni Wedage und Céline Graf mit ihrem Bananenbrot im Glas. Das Rezept stammt von Hawaii. (Bild: Maria Schmid, Zug, 03. Oktober 2019 )

Das Team «Bananaloha» aus der Klasse 5L der Kantonsschule Zug hat mit seinem Mini-Unternehmen grosses vor. Sie stellen hawaiianische Bananenbrot Backmischungen her und verkaufen sie im Glas. Der Benutzer muss dann nur noch drei weitere Zutaten einkaufen, die Backanweisungen auf dem Glas befolgen – fertig ist das eigene Bananenbrot. «Heutzutage ist jeder gestresst, hat nicht viel Zeit und will nicht viel Aufwand betreiben. Mit unserer Backmischung soll der Aufwand vom üblichen Backen erspart werden und trotzdem soll es Spass machen», erklärt Céline Graf.

Sie ist die Finanzchefin des Mini-Unternehmens, das die Kantonsschüler im Rahmen des Projekts der Non-profit-Organisation «Young Enterprise Switzerland» (Yes) gegründet haben (siehe Box). «Das Ziel ist, die Freude am Backen den Leuten wieder näher zu bringen und ein hawaiianisches Feriengefühl beim Essen zu vermitteln», erklärt Firmenchefin Kim Vogel. «Wir haben bereits viele Grundlagen gelernt, wie man ein Unternehmen zu führen hat. Auch wie man sich organisieren muss und was es braucht, um im Team arbeiten zu können. Das ist interessant», erzählt Kim.

Viele Herausforderungen

Um beim Zielpublikum anzukommen haben die Mini-Unternehmen verschiedene Strategien. Das Bananaloha-Team hat selbst gebackene Bananenbrote verkauft und getestet, wie sie bei potenziellen Kunden ankommen. Ähnlich machte es auch das BeNuts-Team. Sie stellen gebrannte Mandeln, Macadamianüsse und Haselnüsse her und verkaufen sie entweder im Glas als Geschenk oder zum direkten Verzehr in der Tüte. Ein weiteres Unternehmen «Life Sip», welches eine Holunderlimonade in ökologischen Glasflaschen hergestellt hat, entwickelte einen Werbeclip. Das Team will auf Social Media für ihr Produkt werben. Doch das Projekt «Mini-Unternehmen» bringt nebst Abwechslung im Alltag auch viele Herausforderungen.

Das Bananaloha-Team beispielsweise musste darauf achten, dass auch die Kosten der drei Zutaten noch im Rahmen des Budgetplans sind. Sie sind schliesslich ein Start-up-Unternehmen und müssen mit wenig Geld wirtschaften. Ebenfalls das Weiterführen der Unternehmen während der regulären Schulzeit könnte eine Herausforderung werden. «Es steckt schon jetzt sehr viel Arbeit in unseren Projekten. Sie nach den Herbstferien weiterzuführen, wird sicherlich eine Herausforderung», erklärt Kim Vogel. Wenn das schulische Projekt aber nach einem Jahr abgeschlossen ist, werden die Mini-Unternehmen eingestellt.

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