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Expertin spricht sich bei einem Vortrag in Cham gegen Ritalin und Co. aus

Antoinette J. Föhr-Keller fordert an einem Anlass von S&E Cham-Ennetsee den Einsatz von natürlichen Nährstoffpräparaten zur Behandlung von Verhaltensstörungen.

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Das überaus rührige Damenteam von «Schule und Elternhaus Cham-Ennetsee» landete einmal mehr einen Volltreffer: Am 21. September hat Antoinette J. Föhr-Keller aus Pfäffikon SZ im Lorenzsaal in Cham einen Vortrag zum Thema Mikro­nährstoffe gehalten. Dieser fand im Rahmen einer Veranstaltung von S&E Cham-Ennetsee statt.

Die Inhaberin einer medizinischen Praxis ist auf die Untersuchung verhaltensauffälliger Kinder und deren Behandlung mit Mikronährstoffen spezialisiert, welchen sie aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung eine eminente Wirkung auf die persönliche Entwicklung attestiert. So vermögen über Wasser und Nahrungsmittel aufgenommene Wirkstoffe wie Calcium, Magnesium, Kupfer oder Zink das biochemische Ungleichgewicht zu egalisieren.

«Biochemische Ungleichgewichte bestehen oftmals von Geburt weg und dauern ein Leben lang»

Als Kernsymptome des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms ortet die Expertin Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und motorische Hyperaktivität. Zu jeder dieser Erscheinungen benennt sie zugehörige Verhaltensfolgen, von Flüchtigkeitsfehlern über extreme Ruhelosigkeit bis hinüber zu emotionellen Ausbrüchen.

Ungleichgewichte bewirken Funktionsstörungen

Jahrzehntelange Forschungen zeitigten 1974 einen ersten Erfolg mit der Entdeckung charakteristischer biochemischer Ungleichgewichte bei Krankheiten, wobei sich Therapien mit Nahrungsergänzungsmitteln herausschälten. Antoinette J. Föhr-Keller lokalisiert bei biochemischen Dispositionen einen genetischen oder epigenetischen (auf der Veränderbarkeit von Genen beruhenden) Ursprung und postuliert zum nicht gelinden Erstaunen des Auditoriums: «Biochemische Ungleichgewichte bestehen oftmals von Geburt weg und dauern ein Leben lang.» In Blut und Urin nachweisbar, bewirkten sie Stoffwechsel-Funktionsstörungen im Gehirn mittels zu raschen Abbaus des Gehirnhormons Dopamin («Glückshormon») – womit sie abermals den Bogen zu Verhaltensauffälligkeiten schlug.

Natürliche Substanzen statt «Chemie»

Die zurzeit gängigen Medikamente, wie beispielsweise Ritalin, könnten zwar die Biochemie als Symptombekämpfung regulieren, wiesen allerdings starke Nebenerscheinungen auf, insbesondere veränderten sie die Gehirnstruktur.

Die Referentin zeigte indes auf, dass wie allenthalben für sämtliche Medikamente natürliche Substanzen mit vergleichbaren Wirkungen existierten, welche in ihrer Struktur obendrein auf die Ursachen fokussierten und keinerlei Nebenwirkungen erzeugten. Wie ihre zahlreichen Fallbeispiele eindrücklich belegen, weisen diese wenigen, jedoch für die Leistungsfähigkeit essenziellen Mikronährstoffe durchschlagende Erfolgsquoten auf.

Detailliert ging Antoinette Föhr auf diese Präparate und deren Zusammensetzungen mit je Anteilen von Calcium, Magnesium, Kupfer, Zink, den Vitaminen C, B6, B12 sowie deren spezifischen Stossrichtungen ein, sodass es ihr gelang, den Erziehenden die für ihre Kinder in Frage kommenden Substanzen vorzuschlagen.

Für S&E Cham-Ennetsee:
Johner Jürg

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