FASNACHT: Baarer Jugendliche gestehen Brandstiftung

Die Zuger Polizei hat drei Jugendliche ermittelt, welche Anfang Februar Molotow-Cocktails in eine Werkstatt geworfen hatten. Sie gaben an, bei der Tat «nichts überlegt» zu haben.

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Die drei Jugendlichen hatten am 3. Februar den Abend gemeinsam an der Fasnacht verbracht. Kurz nach Mitternacht beschlossen sie auf dem Weg nach Hause, spontan Molotow-Cocktails zu fabrizieren und in ein Gebäude zu werfen. Zu diesem Zweck füllten sie Flaschen mit Benzin. Danach schlugen sie die Fenster eines Gebäudes ein und warfen die Molotow-Cocktails in eine Werkstatt.

Ihre Tat hielten sie mit einem Handy-Video fest. In den Befragungen gaben die Jugendlichen an, sich «nichts überlegt» zu haben.

Objekt zufällig ausgewählt
Gemäss eigenen Angaben hatten die Jugendlichen an der Fasnacht nur geringe Mengen Alkohol konsumiert. Das Gebäude an der Langgasse 1 in Baar hatten sie zufällig ausgewählt.

Beim Anschlag war ein kleiner Brand entstanden. Dieser war bereits durch die ersten Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Baar rasch gelöscht worden. Aus Sicherheitsgründen waren die Bewohner der betroffenen Liegenschaft vorübergehend evakuiert worden. Der entstandene Sachschaden war gering gewesen.

14-, 15- und 16-jährig
Bei den drei Jugendlichen handelt es sich um drei Schweizer im Alter von 14, 15 und 16 Jahren. Zwei der drei Jugendlichen wurden bereits früher wegen Diebstählen und Körperverletzungsdelikten angezeigt.

Die drei Jugendlichen werden nun angezeigt und werden sich vor der Staatsanwaltschaft, Abteilung Jugendstrafverfahren, verantworten müssen.

red