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FASNACHT: Der Zuger Fasnächtler des Jahres kommt vom Berg

An der Zuger Chesslete 2018 erwartet die Besucher einiges. Weil diese zum 40. Mal stattfindet, haben die Organisatoren keinen Aufwand gescheut. Auch der Fasnächtler des Jahres 2018 steckt voller Überraschungen.
Christopher Gilb
André Giger von den Wääglitramper Waggis Menzingen ist Fasnächtler des Jahres. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 24. Januar 2018))

André Giger von den Wääglitramper Waggis Menzingen ist Fasnächtler des Jahres. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 24. Januar 2018))

Als vor 40 Jahren die Strafanstalt Bostadel in Menzingen eröffnet wurde, da hielten auch Basler Fasnachtsbräuche Einzug in die Zuger Berggemeinden: Die Wärter gründeten die Wääglitramper Waggis Menzingen. Deren Obmann ist seit vier Jahren André Giger. Er wurde gestern zum Zuger Fasnächtler des Jahres 2018 gekürt. Eine Auszeichnung, die Leuten verliehen wird, die sich durch grosses Engagement um die Fasnacht im Kanton Zug verdient machen. Er sei sehr überrascht über diese Auszeichnung gewesen, verriet er gestern den Medien. «Ein Luzerner aus einer Fasnachsclique mit Basler Traditionen ist Zuger Fasnächtler des Jahres, das ist schon besonders», so Giger. An der Präsentation tauchte er mit der traditionellen Waggis-Verkleidung auf. Diese soll einen Elsässer Tagelöhner in der Arbeitstracht der dortigen Gemüsebauern darstellen.

Auch die Zuger Chesslete hält dieses Jahr einiges Besonderes bereit. Denn diese feiert ihr 40-Jahr-Jubiläum. «Wir setzen deshalb schon ein um einiges grösseres Budget als in den Vorjahren ein», verriet Jascha Hager, Präsident der Zuger Chesslete. Als Teil des Jubiläumsprogramms wird ab dem 5. Februar auf dem Landsgemeindeplatz eine Jubiläumsausstellung mit 40 Bild-Collagen aus 40 Jahren Chesslete zu sehen sein. Zudem seien trotz der Ferien einige Stadtschulen am Umzug vertreten. Auch einen Song gibt es dieses Jahr. Der Chesslete-Fasi-Song feiert an der «Chinderfasi» seine Premiere. Gesungen wird er von Caroline Graf und den Superhaasen. Am Donnerstag, 8. Februar, um 19.30 Uhr findet dann die grosse Jubiläumsshow statt. Er freue sich wie ein Kind auf den Anlass, verriet Hager. Etwas bereitet ihm aber Sorgen: Die Helferliste für dieses Jahr sei noch sehr leer. Dabei sei dieses Jahr noch mehr Einsatz als in den Vorjahren nötig.

Christopher Gilb

christopher.gilb@zugerzeitung.ch

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