FASNÄCHTLER DES TAGES: «Ich war erstmals am Gruftiball»

In der Fasnachtshochburg Alosen fanden wir am Montag mit Oswin Nussbaumer unseren Fasnächtler des Tages.

Drucken
Teilen
Oswin Nussbaumer ist Fasnächtler von Kindesbeinen an. (Bild Hansruedi Hürlimann/Neue ZZ)

Oswin Nussbaumer ist Fasnächtler von Kindesbeinen an. (Bild Hansruedi Hürlimann/Neue ZZ)

Warst du schon immer ein Fasnächtler?

Oswin Nussbaumer: Ich bin von Kindsbeinen an mit dabei und war schon ein Junglegor. Zudem gehört die Fasnacht ganz einfach zu unserer Familientradition.

Was liebst du an der Fasnacht?

Nussbaumer: Die Tatsache, dass man ein Kostüm anziehen und während einer kurzen Zeit ein ganz anderer sein kann.

Heute bist du ein Pfahlbauer, der einen Einbaum rudert und der Teil eines tollen Wagens ist. Wer hat wie lange daran gearbeitet?

Nussbaumer: Während dreier Wochen standen wir jeden Samstag, aber auch an einigen Abenden im Einsatz. Wir sind die Wagenbauer vom Zigerhüttli und haben einen harten Kern von gegen zehn Leuten, die zupacken. Am Umzug selber machen 25 mit.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus?

Nussbaumer: Ich bin sehr optimistisch. Wir haben einige junge Leute, die voll dabei sind. Da kann ich in Zukunft etwas zurücknehmen. Der Umstand, dass ich erstmals am Gruftiball (Teilnahme ab 30 Jahren, Anmerkung der Red.) teilnehmen konnte, zeigt, dass ich auch nicht mehr der Jüngste bin.

Wie sieht es mit den Vorbereitungen zum 100-Jahr-Jubiläum nächstes Jahr aus?

Nussbaumer: Wir lassen uns überraschen von dem, was der Legorenrat plant.

Hansruedi Hürlimann