FASSADE: Steckt der Wurm im Glas oder sonstwo?

Teile einer Glaswand explodieren in Zug und fallen hinab auf die Strasse. Es könnte an der Hitze und der Beschaffenheit liegen, sagt ein Experte.

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Entlang der Fassaden wurden Absperrungen errichtet. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Entlang der Fassaden wurden Absperrungen errichtet. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Und wieder ist es passiert. Am Sonntagmorgen um 10 Uhr ist in der Fassade an der Dammstrasse 23 eine weitere Glasplatte geborsten. Dasselbe passierte bereits am Freitagmorgen. Was also vor zwei Jahren noch als Einzelfall galt, hat sich jetzt innert dreier Tage gleich zweimal wiederholt. Diesmal wurde niemand verletzt, sagt Peter Lehmann, Chief Investment Officer der Swiss Prime Site AG. Die Eigentümerin hat reagiert und die Umgebung absperren lassen.

Die interne Krisensitzung mit den Firmenjuristen und technischen Spezialisten ist angesetzt; Erkenntnisse aus den Expertisen stehen aber noch aus. Lehmann glaubt an ein Hitzeproblem als Ursache für die gefährliche Situation auf dem Siemens-Areal. «Irgendwo ist der Wurm drin», sagt er. «Entweder im Glas oder in der Konstruktion.»

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.