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Zuger Ferienpass: Ein Degengefecht, fast wie im Piratenfilm

14 Kinder haben am Fechtunterricht im teilgenommen. In der Loreto-Turnhalle wurde am Mittwochnachmittag aber nicht nur der «Grundstepp» geübt.
Sabina Bügler
Ferienpass Zug : Kinder von der 2. bis 4. Primarklasse lernen unter den Fachkundigen Augen der Fechterin Manon Emmenegger das Fechten. (Bild: Maria Schmid (Zug, 11. Juli 2018))


Auch das Anziehen der Fechtjacke will gelernt sein. (Maria Schmid (Zug, 11. Juli 2018))


Konzentration für den richtigen Startschritt. (Bild: Maria Schmid ( Zug, 11. Juli 2018 ))


Jetzt geht es gleich los. (Bild: Maria Schmid ( Zug, 11. Juli 2018 ))


4 Bilder

Einmal Fechten ausprobieren

«Weil es einfach cool ist», antwortet Livio Blattmann auf die Frage, weshalb er am Kurs teilnimmt. Er strahlt und wedelt mit der rechten Hand in der Luft, wie man es aus Piratenfilmen kennt. «Es gefällt mir, dass ich einen richtigen Degen brauchen darf», fügt der achtjährige Chamer hinzu. Bevor aber mit dem richtigen Degen gewedelt werden darf, zeigt Manon Emmenegger vom Zuger Fechtclub, dass es beim Fechten auch noch andere Waffen gibt.

Mit dem Florett zum Beispiel darf nur der Oberkörper des Gegners getroffen werden. Der Säbel hingegen darf nicht stechen, sondern nur am Körper anlehnen. Im Kreis wird das Fechtzubehör bestaunt und weitergereicht. Zwischen aufgeregten «Oh-» und «Ah-Rufen» der Kinder, erklärt die 21-jährige Baarerin, um was es beim Fechten geht: «Ihr braucht Ausdauer, Schnelligkeit und eine gute Reaktion. Das üben wir jetzt gleich mit einem Spiel.» Beim «Tag- und Nacht-Zinggi» müssen sich die Kinder so schnell wie möglich einen Handschuh von der Fechtmaske in der Mitte schnappen.

Manon Emmenegger ist zum ersten Mal dabei

Manon Emmenegger führt den vom Ferienpass organisierten Fechtkurs zum ersten mal durch. Inzwischen Schweizermeisterin bei der Elite-Kategorie und Studentin der Gesundheitswissenschaften an der ETH, hat ihre Laufbahn ebenfalls in der Loreto-Turnhalle ihren Anfang genommen. «Als Schulmädchen habe ich auch beim Ferienpass zum ersten Mal gefochten», sagt Emmenegger und hofft, dass auch heute das ein oder andere Kind auf den Fecht-Geschmack kommt.

«Das sieht ja aus wie ein Body», ruft ein Mädchen in die Gruppe, als Emmenegger die weissen Fechtjacken verteilt. Zwischen Gekicher und Konzentration schnellen Kinderfüsse nach vorn, Knie werden gebeugt. «Füdli einziehen», mahnt die Trainerin, während die Kids vor- und rückwärts über die Turnbank rutschen und den Grundschritt üben.

Antritt gegen den Profi

An der Sprossenwand gegenüber hängen die Übungskissen bereit. Schliesslich ist es soweit: Jeder darf mit der Fechtmaske vor dem Gesicht und dem Degen in der Hand auf die Stosskissen stechen. «Mir gefällt das so gut», schwärmt Lorena Ruf aus Steinhausen. Ihr Bruder Gianni habe Fechten auch ausprobiert, da wollte sie es ihm nachmachen. Die Neunjährige holt zur Attacke aus. Als fulminante Schlussoffensive darf am Ende noch gegen Emmenegger angetreten werden. «Fechten ist eben einfach cool», meint auch sie zum Abschluss.

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