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Fehlstart in die neue Saison

Zug United ist der Auftakt zur NLA-Spielzeit 2018/19 missglückt. Das Team des neuen Cheftrainers Radim Cepek unterlag zu Hause dem Playoff-Platz-Konkurrenten UHC Uster 7:9.
Peter Rohner
Zugs Andreas Dahlqvist (rechts) trifft zwar dreimal, kann die Niederlage aber auch nicht abwenden. (Bild: Michael Peter/Zug United (9. September 2018))

Zugs Andreas Dahlqvist (rechts) trifft zwar dreimal, kann die Niederlage aber auch nicht abwenden. (Bild: Michael Peter/Zug United (9. September 2018))

Die Szene war letztlich symptomatisch für das Zuger Spiel an diesem Abend, der vor knapp 400 Zuschauern in der Sporthalle so gut begonnen hatte. United-Spieler Patrik Rokka nahm hinter dem eigenen Tor Anlauf, um in den letzten Minuten die Aufholjagd anzukurbeln. Aber schon auf Höhe der eigenen Torlinie wurde der Schwede gebremst. Sein Teamkollege und Landsmann Calle Kostov-Bredberg stand da und wusste nicht wohin. Es kam zum Zusammenprall und der Ball landete beim Ustermer Simon Suter, der für Kaapo Saviainen auflegte – 5:8. Drei Minuten vor Schluss betrug der Rückstand der Zuger wieder drei Tore. Eine letztlich zu grosse Hypothek, um Zählbares aus der Startpartie mitzunehmen.

Dabei hatten die Zuger eigentlich einen idealen Start in die neue Saison erwischt. Während die Zürcher Oberländer anscheinend noch nicht in der neuen Spielzeit angekommen waren, legten die Zentralschweizer durch Neo-Captain Thomas Grüter sowie die schwedischen Neuzuzüge Rokka und Andreas Dahlqvist mit 3:0 vor. Vor allem das letzte Tor war herrlich in Entstehung und Vollendung. Es war aber gleichzeitig auch das letzte offensive Ausrufezeichen der Gastgeber für fast 40 (!) Minuten.

Zu viele Nackenschläge

Nach dem ersten Seitenwechsel unterstrich Uster, das auf seinen Aggressivleader und Neuzuzug Joel Kanebjörk verzichten musste, seine Ambitionen. Mit zunehmender Fortdauer der Partie übernahmen die Zürcher das Spieldiktat, holten nach dem ersten Tor zu Spielmitte das Momentum auf ihre Seite und legten schliesslich noch im mittleren Spielabschnitt vor. Suter drehte die Partie mit zwei Toren vor der zweiten Pause.

Aus dieser Schieflage fanden die Zuger, die sich zusehends an der kompakten Abwehr des UHC Uster und an den eigenen Nerven aufrieben, nicht mehr heraus. Im Gegenteil: Raphael Berweger traf im letzten Drittel zum 5:3 für die Gäste. Und diesem Rückstand rannten die Zentralschweizer letztlich vergeblich hinterher – respektive standen sich wie in eingangs beschriebener Szene manchmal selbst im Weg. So enttäuschend für die Zuger der Spielausgang letztlich war, gab es gleichwohl positive Aspekte. Die schwedischen Transfers bewiesen – abgesehen von der unglücklichen Slapstick-Einlage – ihr spielerisches Potenzial. Dahlqvist glänzte mit einem Hattrick, während Rokka und Kostov-Bredberg aufgrund der zahlreichen Verletzungen in der Abwehr Doppelschichten einzulegen hatten.

Zug United – Uster 7:9 (3:0, 0:4, 4:5)

Sporthalle. – 385 Zuschauer. – SR: Brunner/Büschlen. – Tore: 8. Grüter (Kostov-Bredberg) 1:0. 11. Rokka (Staub) 2:0. 14. Dahlqvist (Rokka) 3:0. 28. Hurni (Savinainen) 3:1. 31. Steiger (Bolliger) 3:2. 32. Suter (Savinainen) 3:3. 37. Suter (Juhola) 3:4. 49. Berweger (Schubiger) 3:5. 52. (51:32) Berweger (Schubiger) 3:6. 52. (51:54) Dahlqvist (Nilsson) 4:6. 56. Juhola (Savinainen) 4:7. 57. (56:34) Dahlqvist (Nilsson) 5:7. 58. (57:06) Savinainen (Suter) 5:8. 58. (57:56) Staub (Rokka/Ausschluss Joshua Schelbert!) 6:8 (Zug ohne Torhüter). 59. (58:24) Urner (Schubiger/Ausschluss Joshua Schelbert) 6:9 (ins leere Tor). 60. Staub (Nilsson) 7:9 (Zug ohne Torhüter). – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Zug, keine gegen Uster. – Zug United: Mück; Menon, Kostov-Bredberg; Tobias Flütsch, Yannick Schelbert; Uhr; Abt, Grüter, Nilsson; Staub, Rokka, Dahlqvist; Joshua Schelbert, Mock, Furger. – Uster: Holenstein; Hurni, Steiger; Heierli, Klauenbösch; Gallati; Suter, Savinainen, Juhola; Büsser, Schubiger, Berweger; Zimmermann, Urner, Kellermüller; Bolliger. – Bemerkungen: Zug ohne D’Oto, Fiechter, Peter Flütsch, Laely, Nigg und Poletti (alle verletzt). Uster ohne Ledergerber, Kanebjörk und Nideröst (alle verletzt).58. Timeout Zug. Zug ab 57:48 bei eigenem Ballbesitz ohne Torhüter.

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