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FESTIVAL: Filmmusik und Drohnenflüge an den Zuger Filmtagen

An den dritten Zuger Filmtagen wurden neben verschiedenen Filmvorführungen und Wettbewerben auch Workshops durchgeführt. Praxistipps zum Thema Filmmusik kamen dabei von einer etablierten Figur der Branche.
Pascal Studer
Am Drohnenworkshop wurde unter anderem gezeigt, wie mit Drohnen gelungene Filmaufnahmen gemacht werden können. (Bild: Jakob Ineichen (Zug, 14. Oktober 2017))

Am Drohnenworkshop wurde unter anderem gezeigt, wie mit Drohnen gelungene Filmaufnahmen gemacht werden können. (Bild: Jakob Ineichen (Zug, 14. Oktober 2017))

Pascal Studer

redaktion@zugerzeitung.ch

Antonia Blazevic ist bereit. Mit Stift und Schreibblock ausgerüstet, sitzt sie an diesem herbst­lichen Samstagmorgen gespannt im Zuger Siehbachsaal. «Dieser Filmmusik-Workshop soll mich vor allem inspirieren», sagt die Sängerin und Schauspielerin aus Schindellegi. Quelle dieser Inspiration ist Raphael Sommer, einer der erfolgreichsten Jungkomponisten der Schweiz. Sommer hat bereits in bekannten Schweizer Filmen wie «Das Missen-Massaker» oder «Camino de Santiago» mitgewirkt.

Entsprechend angeregt sind die Gespräche, welche sich bereits vor dem Workshop entwickeln. Themen sind unter anderem das Zürich Filmfestival, die Finessen des indischen Gesangs oder die schauspielerischen Qualitäten Benedict Cumberbatchs. Man merkt: Hier ist man unter Fachkundigen.

Facettenreiche Filmmusik

Raphael Sommer lächelt, als das Ertönen eines vollen Klangteppichs aus den provisorisch installierten Boxen den Start des Workshops signalisiert. In den nächsten zwei Stunden werden die Workshop-Teilnehmenden eifrig mitschreiben, wenn er von seinen Erfahrungen aus der Film- und Musikbranche erzählt. Dabei ist ihm wichtig, dass er nicht theoretisch, sondern praxisorientiert vermittelt: «Ich bin Autodidakt. Das, was ich euch erzähle, sollt ihr auch in der Praxis brauchen können.» Dementsprechend arbeitet Sommer viel mit Fallbeispielen – von Game-Trailern über Werbevideos bis hin zur epischen Filmmusik von «Der Herr der Ringe»: Sommer integriert viele Facetten der Filmmusik in den Workshop. Und betont deren Wichtigkeit: «Mit der Filmmusik kann man das ganze Genre, den ganzen Film verändern», ist er überzeugt.

Zuger Filmtage sind eine Herzensangelegenheit

Die Zuger Filmtage fanden dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Die Workshops sind dabei Teil des Rahmenprogramms. Bereits am Freitagabend spielten die Eröffnungsfilme «Blue My Mind» von Lisa Brühlmann und Damien Hausers «Feuertanz» im Kino Seehof. Am Tag darauf bewertete in der Chollerhalle eine Jury diverse Filme im Rahmen eines Kurzfilmwettbewerbs. Der ehrenamtliche Aufwand ist beträchtlich. «Die Zuger Filmtage sind für uns aber eine Herzensangelegenheit», fügt OK-Mitglied Yannick Ringger relativierend hinzu.

Inzwischen neigt sich der Filmmusik-Workshop dem Ende entgegen. Am Nachmittag fand dann noch ein Drohnen- sowie Animationsworkshop statt. Erstgenannten wollte auch Antonia Blazevic besuchen, denn der erste Workshop hatte gehalten, was er versprach: «Das war ein gelungener Morgen», meint sie sichtlich inspiriert.

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