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Die Feuerwehr Hünenberg schaut virtuell auf das vergangene Jahr zurück

Die Mitglieder der Feuerwehr Hünenberg verfolgten den Jahresrapport für einmal per Livestream mit.

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Kommandant Hauptmann Patrick Studer führte durch den virtuellen Jahresrapport.

Kommandant Hauptmann Patrick Studer führte durch den virtuellen Jahresrapport.

Bild: PD

Vor Jahresfrist war der Jahresrapport der Feuerwehr Hünenberg noch mit den Pandemie-Auflagen von «social distancing» geprägt. Dass ein ganzes Jahr später der Rapport nur noch virtuell durchgeführt werden kann, hätte damals wohl niemand für möglich gehalten. Das Kulinarische sollte trotzdem nicht fehlen. Das Kommando hat es ermöglicht, im Voraus einen Rapportschmaus zu bestellen. Das vom Patykoch Häsi vorgekochte Gericht konnte während des Livestreams Zuhause zubereitet und genossen werden.

In einem kurzen Jahresrückblick über die erfolgten Einsätze blickte der Kommandant, Hptm Patrick Studer, auf das historische Corona-Jahr zurück. Die Anzahl der Einsätze lag mit 29 Alarmaufgeboten unter dem langjährigen Durchschnitt. Es gab unter anderem sechs Brände zu bekämpfen sowie je fünf Elementarereignisse und technische Hilfeleistungen zu bewältigen. Vier Mal waren Ölwehraufgaben der Grund für ein Vibrieren der Feuerwehrpager. Mit fünf Fehlalarmen blieb auch diese Kategorie der Alarmaufgebote unter dem langjährigen Mittel.

Neuer Rekord bei den Übungsbesuchen

Nach elf Austritten und fünf Neueingeteilten weist die Mannschaft mit 93 Angehörigen eine gesunde Personaldecke auf. Zudem werden im laufenden Jahr sechs Personen die weiterführenden Ausbildungen für eine Kaderfunktion in Angriff nehmen, womit auch die Kaderrekrutierung von Erfolg gekrönt war.

Mit 40 Kameraden, welche für 100 Prozent Übungsbesuch eine Flasche gebranntes Wasser und eine süsse Beilage entgegennehmen durften, hat man einen neuen Rekord vermelden können. Schon beinahe mit einem Gewohnheitsrecht ging der Sieg für den besten Übungsbesuch erneut an die Motorfahrer von Mot-Of Oblt Oti Amstutz. Für den Ausbildungschef, Oblt Michael Bannwart, war das Corona-Jahr eine Herausforderung, galt es die Kompetenzen der Mannschaft unter den geltenden Schutzkonzepten zu halten, ohne die Gesundheit einzelner oder die Einsatzbereitschaft der ganzen Feuerwehr zu gefährden.

Neues Tanklöschfahrzeug bewährt sich

Unter dem Traktandum Materialdienst konnte der Materialoffizier Oblt Florian Bruderer sichtlich zufrieden auf das erste Dienstjahr des neuen Tanklöschfahrzeugs zurückblicken. Es erfolgten Anpassungen und Umbauten an bestehenden Anhängern für die Beleuchtung und dem Schlauchdienst. Eine Beschaffungskommission ist bereits wieder mit den Vorbereitungen für den Ersatz der alten Motorspritzen Typ 2 und einem neuen 4x4-Transportfahrzeug beschäftigt.

Acht Kameraden wurden zum Soldaten befördert. Es sind dies: Marc Altherr, Roman und Stefan Bircher, Christoph Bütler, Pascal Rey, Jonathan Ryter, Martin Suter und Alex Zimmermann. Mit dem geschenkten Grad des Gefreiten wurden Rebekka Baum und Eric Frunz geehrt. Den Unteroffizierskurs erfolgreich absolviert hat Christian Eicher. Er wurde somit zum Korporal befördert. Die Wachtmeister-Patten wurden dieses Jahr für Fabian Burkhardt, Lukas Schleiss und Pascal Richenberger gerüstet. Diese und die originelle, offerierte Kaffeerunde der Partnerwehr Risch, wurden den Beförderten während des Rapports Zuhause in ihren Briefkästen deponiert.

Das Kommando gratuliert allen herzlich und verdankt ihr zusätzliches Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung.

Ehrung für 20 Jahre Feuerwehrdienst

Vom Vertreter des kantonalen Feuerwehrverbandes, Olaf Hallerbach, wurden Sdt Thomas Balmer, Sdt Markus Schleiss und Gfr Vital Bircher für 20 Jahre Feuerwehrdienst geehrt.

Der virtuelle Rapport wurde mit einem interaktiven Wettbewerb ergänzt. Per SMS mussten die Zuschauer Fragen zu den erfolgten Ausführungen des Kommandos beantworten. Konsumationsgutscheine von Hünenberger Restaurants belohnten den aufmerksamen Beobachter mit den schnellsten Fingern. Andrea Suter schoss das originellste Foto des zubereiteten Menus. Sie sicherte sich damit den Hauptpreis, einen Rundflug über das Zugerland für drei Personen.

Improphil zeigten sich als wahre Meister der Improvisation im Unterhaltungsblock. Die Zuschauer brachten via Chat spontane Themen ein. Diese wurden durch die Künstler in originelle Sprüche, Reime oder Lieder umgesetzt.

Für die Feuerwehr Hünenberg: Daniel Grab

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