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FINANZAUSGLEICH: Kanton Zug plädiert für «nachhaltig faire Reform des NFA»

Für eine nachhaltig faire Reform des Nationalen Finanzausgleichs (NFA) setzt der Kanton Zug auf den Kompromiss der Kantonsregierungen (KdK). Er erwarte, dass auch die anderen Kantone und der Bund diesen Kompromiss mittrügen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Die Geberkantone werden mit den im Juni von den eidgenössischen Räten beschlossenen Änderungen am Finanzausgleich um 67 Millionen Franken entlastet. (Symbolbild) (Bild: Martin Rütschi(Kesystone)

Die Geberkantone werden mit den im Juni von den eidgenössischen Räten beschlossenen Änderungen am Finanzausgleich um 67 Millionen Franken entlastet. (Symbolbild) (Bild: Martin Rütschi(Kesystone)

Der Kanton Zug zahle 2018 zwar 29 Millionen Franken weniger in den NFA als 2017, werde aber mit 312 Millionen Franken «immer noch über Gebühr belastet».

Dass der Kanton weniger in den Ressourcenausgleich einzahlen müsse als im Vorjahr sei dem Wegfall eines Einmaleffekts geschuldet und nicht etwa einer Verbesserung des Systems, heisst es in der Mitteilung. Alle anderen Geberkantone bezahlten erneut mehr.

Mit dem im März erarbeiteten KdK-Kompromiss könnten Mängel im NFA reduziert werden. Die Geberkantone seien im Rahmen des Kompromisses der politischen Arbeitsgruppe der KdK den ressourcenschwachen Kantonen in finanzieller Hinsicht weit entgegengekommen, schreibt der Kanton Zug.

Er erwartet, dass die Kantone den Kompromiss gegenüber Bund und Parlament unverändert mittragen, und verzichtet vorerst auf weitergehende Anträge zur Konzeption und zur Wirkung des NFA. (sda)

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