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FINANZEN: 2514 Franken: Zu viel für die Zuger Regierung

Der Kanton Zug soll noch mehr in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) zahlen. Die Regierung ist besorgt.
Pd/Rem
Die Zuger Regierung (im Bild Finanzdirektor Peter Hegglin) ist besorgt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zuger Regierung (im Bild Finanzdirektor Peter Hegglin) ist besorgt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Zuger Regierungsrat ist besorgt: Denn 2014 soll der Kanton Zug erneut drei Millionen Franken mehr in den NFA zahlen. Damit würde der Kanton Zug 279,5 Millionen Franken zahlen, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr, was 2514 Franken pro Kopf ausmacht.

Der Kanton Zug fordert daher die Einführung einer Steuerdumping-Regel, wie die Finanzdirektion in einer Mitteilung schreibt. Nur so könne verhindert werden, dass der Ressourcenausgleich für Geberkantone zu einer übermässigen Belastung führe und damit deren internationale Wettbewerbsfähigkeit zum Nachteil der ganzen Schweiz beeinträchtige.

Da in praktisch allen Kantonen aus den Gewinnen der juristischen Personen im Vergleich zum Einkommen der natürlichen Personen weniger Steuereinnahmen generiert werden, sollen zudem neu die Unternehmensgewinne mit einem tieferen Gewicht in die Steuerbemessungsgrundlage einfliessen. Der Regierungsrat fordert daher auch, dass die Gewinne der juristischen Personen neu mit einem Gewichtungsfaktor von 0.7 statt wie bisher 1.0 in die aggregierte Steuerbemessungsgrundlage einfliessen.

Finanzausgleich 2014

Zug soll 2014 280 Millionen Franken in den Finanzausgleich zahlen, Schwyz 142 und Nidwalden 18 Millionen Franken. Mit 349 Millionen Franken gehört der Kanton Luzern zum grössten Nehmerkanton in der Zentralschweiz, vor Uri mit 87 Millionen Franken und Obwalden mit 33 Millionen Franken.

Am meisten Geld in den NFA pumpt der Kanton Zürich mit 367 Millionen Franken, am meisten Geld erhält der Kanton Bern, nämlich 1232 Millionen Franken.

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