FINANZEN: Der Kantonsrat will der Stadt helfen

Die Regierung muss den Zuger Finanzausgleich überarbeiten – damit er für die Stadt Zug wieder verträglich wird.

Freddy Trütsch
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Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin soll dem Kantonsrat einen neuen Vorschlag unterbreiten. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin soll dem Kantonsrat einen neuen Vorschlag unterbreiten. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Stadt Zug steckt in einem strukturellen Defizit, weil sie rund 35 Prozent ihrer Steuereinnahmen in den ZFA-Topf einzahlen muss. Demgegenüber schreiben praktisch alle Nehmergemeinden jedes Jahr in ihren Rechnungen Überschüsse. Unter diesen Vorzeichen diskutierte der Kantonsrat gestern den Zuger Finanzausgleich.Viele Redner waren sich einig, dass der von den Gemeindepräsidenten mit dem kantonalen Finanzdirektor erarbeitete Vorschlag nicht im erwarteten Entlastungsausmass daherkomme. Der Vorschlag sah vor, den Normsteuerfuss zu senken, die Geber zu entlasten, speziell Stadt Zug mit rund 7 Millionen Franken. Man betreibe Kosmetik, heisse Eisen würden nicht angetastet.

Nun wird Finanzdirektor Peter Hegglin dem Kantonsrat einen neuen Vorschlag unterbreiten, und der Kantonsrat erhält freie Hand, sämtliche Möglichkeiten einer Justierung des ZFA vertieft zu beurteilen.