FINANZKRISE: Neue Banken sind dick im Geschäft

In Zeiten in den sich der Werbeslogan der UBS wie eine Drohung anhört, profitieren die kleineren Banken am Platz Zug. Die Valiant Bank baut jetzt aus.

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Hat momentan gut lachen: Josef Huwyler, Leiter Valiant Region Zug. (Bild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Hat momentan gut lachen: Josef Huwyler, Leiter Valiant Region Zug. (Bild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

«You & Us» – ihr und wir. Früher hat dieser Werbeslogan der UBS Kunden angelockt, heute bleibt davon nur noch das «Us», denn die Kunden, die gehen heute lieber zur Konkurrenz. 84 Milliarden Franken wurden alleine im dritten Quartal von der Bank abgezogen, und auch im Kanton Zug suchen sich Scharen von Kunden lieber eine neue. Doch nicht nur die alteingesessenen Banken wie die Raiffeisenbanken oder die Zuger Kantonalbank profitieren, sondern auch die neuen Spieler am Markt.

In den letzten eineinhalb Jahren haben gleich zwei neue Banken im Kanton Zug eine Geschäftsstelle eröffnet. Eine von ihnen, die Valiant Bank, muss schon jetzt neue Räume dazu mieten. In der Geschäftsstelle im Citypark ist es bereits zu eng geworden. Jetzt gibt es zusätzliche Büros an der Bahnhofstrasse. «Das Geschäft in Zug läuft besser als erwartet», sagt Josef Huwyler, Leiter der Valiant Bank Region Zug. «Wir sind eine regionale Bank, unsere Gelder sind nur in der Schweiz investiert und wir sind gut kapitalisiert – darauf achten die Kunden heute. Sie hinterfragen heute viel mehr und wollen verstehen, was sie kaufen», sagt Huwyler. Hinzu komme der Trend, das Vermögen aufzuteilen und bei verschiedenen Banken zu deponieren.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.