Flüchtlinge in Zivilschutzräume

Die Zahl der Flüchtlinge steigt auch in Zug. Bald müssen daher wohl mehr Unterkünfte für Asylsuchende bereit stehen. Die Zuger Regierung verfügt über einen Plan B, sollten die Gesuche innert kürzester Zeit massiv ansteigen.

Drucken
Teilen
Ein Asylsuchender aus Senegal in einer Zivilschutzunterkunft im Waadtland. (Bild: Keystone)

Ein Asylsuchender aus Senegal in einer Zivilschutzunterkunft im Waadtland. (Bild: Keystone)

Dies bestätigt Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard. Auch wenn Weichelt sich zurückhaltend gibt, sieht es so aus, dass der Plan B vor allem darin besteht, Zivilschutzanlagen für die Unterbringung zu öffnen. «Die meisten der Anlagen bieten kurzfristig Platz für 50 bis 100 Personen», sagt Urs Marti, Leiter des Amts für Zivilschutz.

Die Unterbringung von Asylsuchenden in solchen Anlagen findet Marti «nicht ideal, aber es geht». Die Gemeinden wissen derweil noch nichts von einem solchen Plan B – und reagieren mit wenig Begeisterung.

Stephanie Hess

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.</em>