FÖRDERBEITRÄGE: Postulat fordert Beiträge für Haushaltgeräte

In einem Postulat fordern die Alternative Grüne Fraktion und die SP-Fraktion, dass der Zuger Bevölkerung Förderbeiträge beim Neukauf eines Haushaltsgerätes bezahlt werden.

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Blick in einen Zuger WG-Kühlschrank. (Symbolbild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Blick in einen Zuger WG-Kühlschrank. (Symbolbild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Der Regierungsrat soll dem Kantonsrat eine Vorlage unterbreiten, welche für die Zuger Bevölkerung Förderbeiträge für die Neuanschaffung von Haushaltgeräten während eines limitierten Zeitraums oder bei einem Betrag von 1,5 Milionen Franken als Obergrenze vorsieht, heisst es in einem Postulat der Alternativen Grünen Fraktion und der SP-Fraktion des Kantons Zug.

Geht es nach den beiden Parteien, sollen bei einem Neukauf Kühl- und Gefriergeräte (ab 180 Liter), Waschmaschinen, Tumbler und Geschirrspüler subventioniert werden. Für einen Kühl- oder Gefrierschrank würde der Kanton zum Beispiel 200 Franken bezahlen, für eine Waschmaschine 400 Franken.

Fördergelder für 7500 Kühlschränke
Der Förderbeitrag soll nur für Geräte ausbezahlt werden, die auf der von EnergieSchweiz geführten Liste der stromeffizienten Apparate aufgeführt sind (Effizienzklasse A++ oder A+). Laut Postulat definiert der Kanton die Modelle und erstattet den Beitrag. Die Förderbeiträge sollen ein Anreiz sein, Haushaltgeräte mit einem gewissen Alter zu ersetzen.

1,5 Millionen Franken würden laut Alternativen Grünen und SP zum Beispiel für 3750 Waschmaschinen oder 7500 Kühlschränke reichen. Die Aktion soll zeitlich beschränkt werden. Andere Kantone wie Basel-Stadt, St. Gallen oder Zürich hätten bereits ähnliche Aktionen als Sensibilisierungskampagnen durchgeführt.

ana