Förderbeiträge werden gestrichen

Die Zahl der Finanzierungsgesuche für Fotovoltaikanlagen ist in Baar stark angestiegen. Das sprengt das Budget der Gemeinde.

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Solaranlage auf einem Scheunendach in Ruswil. (Symbolbild Archiv/Neue LZ)

Solaranlage auf einem Scheunendach in Ruswil. (Symbolbild Archiv/Neue LZ)

Fotovoltaikanlagen boomen. Und zwar so sehr, dass der Fonds zur Förderung der alternativen Energien nicht ausreicht. 200'000 Franken hat die Gemeinde Baar heuer budgetiert. Doch bereits in der Jahreshälfte sind die Beiträge ausgeschöpft. Der Gemeinderat musste gar einen Nachtragskredit sprechen.

Nun hat die Gemeinde reagiert: Bis auf weiteres werden keine Förderbeiträge mehr ausbezahlt. Gut möglich, dass in Zukunft nur noch die Betreiber kleiner Fotovoltaikanlagen von Gemeindegeldern profitieren können. Grosse Anlagen, die von Bundesgeldern profitieren, sollen hingegen aus der Förderliste gestrichen werden.
Baar ist kein Einzelfall: Die Gemeinde Hünenberg hat die Beiträge bereits gekürzt, und in Steinhausen macht sich die Energiefachkommission ähnliche Gedanken.

Silvan Meier

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