Fotoidee endet am Zugersee

An der Seepromenade in der Stadt Zug ist ein ortsunkundiger Autolenker eine Treppe hinuntergefahren und beim dortigen Kiosk zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.

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Aus einem spontanen Foto am Zugersee wurde nichts. Das Auto steht zwischen Seeufer und dem goldenen Kiosk (rechts).

Aus einem spontanen Foto am Zugersee wurde nichts. Das Auto steht zwischen Seeufer und dem goldenen Kiosk (rechts).

Bild: Zuger Polizei

(haz) Am Mittwoch, 14. Oktober, kurz nach 12.15 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass ein Auto bei der Schiffstation Zug Bahnhof die Treppe hinuntergefahren sei. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille vor Ort stand das Fahrzeug laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden zwischen dem goldenen Kiosk und dem Seeufer. Personen wurden keine verletzt.

Beim Lenker handelt es sich um einen 74-jährigen Mann aus Deutschland. Er war zuvor auf der Alpenstrasse unterwegs, als er bei der Vorstadt über den dortigen Fuss- und Radweg und anschliessend die Treppe hinunterfuhr.

In der Befragung gab der Unfallverursacher an, dass er sich spontan entschlossen habe, am Zugersee ein Foto machen zu wollen und deshalb in diese Richtung gefahren sei. Eine durchgeführte Atemalkoholprobe verlief negativ. Dem 74-jährige Mann wurde ein Fahrverbot für die Schweiz auferlegt. Ob er zu seinem Bild gekommen ist, ist nicht bekannt.