Fragen nach den Konsequenzen des USR-III-Neins

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Kantonsrat Kurz nach dem Nein des Volks beschäftigt dieses bereits die Zuger Politik. Kantonsrat Daniel Stadlin (GLP, Zug) verlangt mittels gestern eingereichter Interpellation Antworten der Regierung dazu, was das Nein des Volks für den Kanton Zug bedeute. Dies vor allem «für die bereits laufenden Projekte und Prozesse im Finanzbereich». Die privilegierten Unternehmen seien für den Kanton «von systemrelevanter Wichtigkeit», leisten sie doch laut Stadlin fast 60 Prozent des gesamten Steuerertrags der juristischen Personen. Es sei für die Zuger Volkswirtschaft deshalb zentral, dass bei den Unternehmenssteuern bald Rechts- und Planungssicherheit geschaffen werde.

Wissen will der Interpellant auch, welche Auswirkungen das USR-III-Nein auf Zugs finanzpolitische Gesamtsituation habe. Weiter will Stadlin Auskunft darüber, in welche Richtung die künftige Unternehmenssteuerreform gehen solle und ob gewisse Massnahmen vorzuziehen oder auszulagern seien und wie das weitere Vorgehen auf Stufe Bund aus Zuger Sicht beurteilt werde. (haz)