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Zug: Franz Arnold bleibt sich selber treu

Noch bevor die neue CD in den Verkauf kommt, stellt der Nidwaldner mit seiner Band Wiudä Bärg die neuen Songs seinen Fans vor. So auch am kommenden Freitag in der Chollerhalle.
Franz Arnold ist nach einer einjährigen Schaffenspause mit seiner Band Wiudä Bärg wieder zurück.

Franz Arnold ist nach einer einjährigen Schaffenspause mit seiner Band Wiudä Bärg wieder zurück.

In ein Schema lässt sich Franz Arnold überhaupt nicht pressen. Der Frontmann von Wiudä Bärg will selber bestimmen, wo es lang geht. So auch bei der Realisierung seines neuen Tonträgers. Üblicherweise bringt ein Künstler seine neue CD auf den Markt und geht dann auf Tournee. Und was macht Arnold? Genau das Gegenteil. Er geht zuerst mit seinem Wiudä Bärg auf Tournee. Im Rahmen einer Konzertreihe stellt er mit der Band seine neuen Musiktitel vor – am Freitag auch in Zug. Gespannt wie ein Pfeilbogen sei er, wie die Fans aus Zug auf seine neuen Lieder reagieren werden. «An einem Konzert bekommst du von den Besuchern die direkte und ungeschminkte Antwort, ob sie einen Song mögen oder nicht.»

Vielleicht ist es diese Ungewissheit, die den Nidwaldner momentan mehr als notwendig durch das Tonstudio tigern lässt, wo er neue Titel aufnimmt. Vielleicht ist es aber auch die Tatsache, dass er die Messlatte bei seiner neuen CD sehr hoch angesetzt hat. Wie auch immer, in Zug wird er die Antworten auf all die Fragen erhalten. Und auch die Fans wissen dann, wie sich «Wiudä Bärg» in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat. Auf jeden Fall hat sich der Sänger während der einjährigen Schaffenspause mit seiner Band viele Fragen gestellt. So auch nach der Richtung der neuen Songs. Schnell war er sich jedoch im Klaren darüber, dass er in dem schnelllebigen Musikbusiness keinem Trend nachrennen wird. «Das wäre nicht mehr ich. Bei jedem meiner neuen Songs will ich in den Spiegel blicken und mich wiedererkennen. Franz bleibt Franz.» Das will aber nicht heissen, dass sich seine Musik nicht weiterentwickelt hat. Er vergleicht dies mit einem Streifzug durch seine geliebte Bergwelt. «Da gibt es auch Pfade, die man schon hundert Mal gegangen ist. Ob man allerdings das angestrebte Ziel auch dann erreichen kann, wenn man ein Felsband weiter oben durchsteigt, das weiss man erst, wenn man es ausprobiert hat.»

Songs mit Ecken und Kanten

In den letzten Monaten sind neue Songs entstanden. Melodien mit Ecken und Kanten, wie sie der Sänger selber auch hat. Balladen fehlen nicht. Und da gibt es Stücke, bei denen Arnold seine rockige Seite zeigt und mächtig auf den Putz haut. Und beim Stück «Mathilda» sind sogar Reggae-Einflüsse hörbar. Eine Konstante zu den beiden Vorgänger-Tonträgern ist geblieben: Die Texte sind gradlinig, erdig und dem Leben entnommen. Der Sänger erzählt dabei Geschichten, die von allen verstanden werden. Die Texte zeigen aber auch auf, was für ihn im Leben wichtig ist. Eine gute Freundschaft beispielsweise, die man sich nicht mit irdischen Gütern erkaufen kann. Dies sei, so der Sänger, überall auf der Welt gleich. «Auch in Zug», ist Franz Arnold überzeugt und freut sich auf das Wiedersehen mit seinen Fans.

Hinweis

Konzert am Freitag, 2. November, 20.15 Uhr, in der Chollerhalle in Zug. www.wilderberg.ch

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