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Frauenpower aus Risch für das Zuger Parlament

Unter den 21 Kandidaten für den Kantonsrat sind 8 Frauen, was im Vergleich zu anderen Gemeinden eine hohe Quote darstellt. Allerdings stehen die Wahlchancen der meisten wohl schlecht.
Raphael Biermayr
18 Bilder

Diese Rischer wollen in den Kantonsrat

Im neuen Jahrtausend sind in der Boomgemeinde Risch 16 Kantonsräte gewählt worden, nur fünf davon sind Frauen. Die einzige verbliebene ist Hanni Schriber-Neiger (ALG), die auch dieses Jahr wieder zur Wahl steht. Sie ist eine von insgesamt acht Frauen auf den Listen der sechs Parteien. Bei 21 Kandidaten ist das eine vergleichsweise hohe Quote. Und das erst noch angesichts der Tatsache, dass Risch im Gemeindevergleich – gleichauf mit Neuheim – im Verhältnis zur Bevölkerung über die wenigsten Frauen im wählbaren Alter verfügt. Viele der nominierten Frauen dürften es allerdings schwer haben, tatsächlich gewählt zu werden. Denn die dominanten Parteien der letzten Wahlen im Jahr 2014, die SVP, die FDP und die CVP, haben nur drei Kandidatinnen aufgestellt.

Auffällig: Die Freisinnigen treten mit einer Liste frei von bisherigen Kantonsratsmitgliedern an. Auch der Routinier und ehemalige Kantonsratspräsident Daniel Burch hat nach 16 Jahren genug. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich dieser Umstand auf die Stimmanteile der FDP, die gegenwärtig zwei Sitze belegt, auswirken wird. Schafft Helene Zimmermann, die als einzige schon vor vier Jahren zur Wahl stand, den Einzug ins Parlament? Sie ist genauso doppelt auf der Liste aufgeführt wie Steffen Schneider und Rolf Brandenberger.

Hinter den Bürgerlichen wird es schwierig

Zwei Sitze haben auch die CVP und die SVP. Die Christdemokraten setzen auf den 2010 erstmals gewählten Kurt Balmer und Roger Wiederkehr (seit 2015 im Rat), auch Ester Mönch-Imboden ist doppelt aufgeführt. Die Volkspartei schickt auf ihrer reinen Männerliste die bisherigen Flavio Roos (2002 gewählt) und Matthias Werder (2010 gewählt) sowie den neuen Kandidaten Patrik Merz ins Rennen. Werder kandidiert zudem für den Gemeinderat und für einen Sitz in der Rechnungsprüfungskommission (siehe Link).

Den siebten Sitz der viertgrössten Zuger Gemeinde hält derzeit die Allianz der ALG, CSP und Jungen Alternative in der Person der erwähnten Hanni Schriber-Neiger. Das Bündnis, das einst unter dem Namen Gleis 3 existierte, holte 2014 mehr als doppelt so viele Stimmen wie die GLP und die Sozialdemokraten, die diesmal zwei respektive drei Kandidaten gemeldet haben. Mit Martin Kammermann von den Grünliberalen weist einer Wahlkampferfahrung im Zusammenhang mit dem Kantonsparlament auf. Die SP setzt auf ihre Ortsparteipräsidentin Irene König – und zwei Kandidaten, die nicht in der Gemeinde Risch wohnhaft sind.

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