FRAUENSTEINMATT: Holzschnitzel sorgen für Hickhack

Der Stadtrat und der Korporationsrat von Zug streiten sich in einer Heizungsfrage. Für das Alterszentrum Frauensteinmatt drängte die Korporation als grosse Waldeigentümerin auf eine Holzschnitzelheizung und empfahl sich im letzten Sommer als Holzlieferant.

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Es würde grosse Holzmengen brauchen, um die Frauensteinmatt zu heizen. (Bild Guido Röösli/Neue ZZ)

Es würde grosse Holzmengen brauchen, um die Frauensteinmatt zu heizen. (Bild Guido Röösli/Neue ZZ)

Der Stadtrat hat sich nun aber für andere Energieformen entschieden – unter anderem für die Nutzung der Wärme des nahen Zugersees durch ein Wärmepumpensystem.

Pikant: Dieses System hat auch Stadtrat Andreas Bossard überzeugt, welcher der Energie aus dem Wald sehr hold gewesen war. Auch die Stadtökologie hat auf die Seewärme hingewirkt. Für den Stadtrat war vor allem die zu erwartende Feinstaubbelastung durch Holzanfuhr und -verbrennung ein Argument gegen die Holzheizung. «Hinzu kommt, dass ein Schnitzelsilo in die Überbauung Frauensteinmatt architektonisch kaum befriedigend eingeordnet werden könnte.»

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Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.