FRAUENSTEINMATT: Zentrum Frauensteinmatt kommt vors Volk

Der Kredit für das grosse Bauprojekt ist unbestritten gewesen. Jedoch hat das stille Örtchen zu reden gegeben.

Drucken
Teilen
Auf diesem Parkplatz soll das Altersheim entstehen. (Archivbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Auf diesem Parkplatz soll das Altersheim entstehen. (Archivbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Das Zentrum Frauensteinmatt soll – nach jahrelanger Planung – endlich gebaut werden. Das forderte der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) an seiner gestrigen Sitzung. Der Rat sprach sich denn auch mit 34 zu 0 Stimmen für den Baukredit von 65,2 Millionen Franken aus. Entstehen sollen damit drei Gebäude mit einem Pflegeheim, Alters- und Familienwohnungen, einer Kindertagesstätte sowie Wohnungen für die Stiftung Priesterheim zum Frauenstein Zug, der Grundeigentümerin. Auch ein Parkhaus und ein Feuerwehrdepot sind vorgesehen. Derart einig, wie sich die Parlamentarier bei der Schlussabstimmung zeigten, waren sie während der Debatte jedoch nicht. So stand die SVP mit ihrem Anliegen, an Stelle der geplanten Kindertagesstätte mehr Alterswohnungen zu realisieren, alleine da. Der Rat lehnte den Antrag mit 28 zu 5 Stimmen ab. 

Wegen der Frage nach der Zimmerausstattung (sanitäre Anlagen) wird das Stadtparlament sich in diesem Jahr nochmals mit dem Zentrum Frauensteinmatt beschäftigen. Auch das Betriebskonzept und das Immobilienmanagement stehen noch zur Diskussion. Zudem wird der Stadtzuger Souverän noch mitreden könne. Am 17. Mai findet die Abstimmung statt.

Yvonne Anliker 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.