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Frauenstreik-Kollektiv diskutiert über Gleichstellung im Kanton Zug: «Nicht nur feiern, sondern im Kampf weiterkommen»

Das Zuger Frauenstreik-Kollektiv diskutiert über Zoom zum Thema der Gleichstellung in Zug und will handeln.

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Gleichstellung – wo stehen wir in Zug und was muss sich dringend ändern? Über diese Fragen wurde an der offenen Diskussionsrunde des Zuger Frauenstreik-Kollektivs am Abend des 2. Novembers via Zoom diskutiert. Gut 20 Frauen und solidarische Männer legten den Grundstein für ein Zuger Frauenstreik-Manifest. Die Diskussion startete mit Impuls-Referaten von wichtigen Zuger Feministinnen, die später auch aktiv mitdiskutierten. Jolanda Spiess-Hegglin, die Gründerin von NetzCourage teilte ihr Wissen über sexistische Strukturen.

Austausch ist die Grundlage für konkrete Forderungen

Nationalrätin Manuela Weichelt sprach über politische Partizipation und Mara Landtwing, Vize-Präsidentin des Gewerkschaftsbundes Zug, zeigte die zentralen Probleme der ökonomischen Ausbeutung auf. «Dass Frauen in Zug zusammenkommen und sich vertieft über Sexismus, Repräsentation und Unterdrückung austauschen, ist die Grundlage für konkrete Forderungen und neuen Schwung in der feministischen Bewegung in Zug.», sagt Virginia Köpfli zu den Hintergründen des Manifests. Sarah Meienberger ergänzte ausserdem im Rahmen der Diskussion: «2021 stehen die Jubiläen von 50 Jahren Frauen-Stimm- und Wahlrecht sowie 30 Jahren Frauenstreik an. Uns ist es wichtig, dass wir nicht nur feiern, sondern auch im Kampf für echte Gleichstellung weiterkommen, weil wir noch lange nicht am Ziel sind.»

Für das Zuger Frauenstreik-Kollektiv: Virginia Köpfli


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