FRAUENZENTRALE: «Ich habe viel bewirken können»

Barbara Beck-Iselin gibt nach sechs Jahren das Präsidium der Frauenzentrale ab. Nicht unbedingt freiwillig.

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Die abtretende Präsidentin Barbara Beck-Iselin (hinten) und die neu gewählte Maria Wyss-Stuber. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die abtretende Präsidentin Barbara Beck-Iselin (hinten) und die neu gewählte Maria Wyss-Stuber. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Als Barbara Beck-Iselin 2002 ihr Amt als Präsidentin des Vereins Frauenzentrale Zug antrat, wünschte sie sich eines: Die Frauenzentrale soll es eines Tages nicht mehr brauchen. Sechs Jahre später gibt sie das Präsidium weiter – doch die Arbeit ist längst nicht getan. Dass Beck das Amt nun übergibt, liegt denn auch nicht an mangelndem Handlungsbedarf, sondern an den Vereinsstatuten, die die Amtsdauer auf sechs Jahre beschränken. So ganz freiwillig sei ihr Rücktritt nicht, sagt Beck, schmunzelt und fügt an: «Es ist aber sinnvoll – damit sich eine Organisation entwickelt, braucht es frischen Wind.» Für diesen soll nun Maria Wyss-Stuber, Gemeindepräsidentin von Risch-Rotkreuz, sorgen.

Die Früchte sind sortiert
Beck schaut zufrieden zurück. Die Zeit für den Wechsel sei ideal – der Frauenzentrale gehe es gut. «Ich konnte in den sechs Jahren viel bewirken», sagt sie. Worauf sie denn besonders stolz sei? «Darauf, die Frauenzentrale mit all ihren Angeboten entwickelt und erweitert zu haben.» Unter Becks Führung hat sich der Verein mit drei definierten Handlungsfeldern positioniert: dem Brockenhaus, dem Fachzentrum «eff-zett» mit zehn Fachstellen und dem FraueNetz. «Wir haben viele Früchte in unserem Körbchen – die sind jetzt sortiert», sagt Beck.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.