FRAUENZENTRALE: Unmut wegen Namensänderung

Geht es nach dem Vorstand, heisst der Verein künftig «Direkthilfe Zug». Damit bekunden viele Mitglieder Mühe.

Rahel Hug
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Christine Blättler, Präsidentin der Frauenzentrale Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Christine Blättler, Präsidentin der Frauenzentrale Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Es war eine emotionale Versammlung, die die Mitglieder der Frauenzentrale Zug am Dienstagabend ohne das Beisein von Medien und Gästen im Burgbachsaal abhielten. Wie unsere Zeitung aus verschiedenen Quellen weiss, ist man sich regelrecht in die Haare geraten. Stein des Anstosses ist eine Namensänderung, über die die Versammlung abstimmen sollte. Geht es nach dem Vorstand, soll die Frauenzentrale Zug künftig den Namen «Direkthilfe Zug» tragen. Die neue Bezeichnung ist Teil einer umfassenden Strategie, die die Frauenzentrale in die Zukunft führen soll. Damit verbunden ist ein neuer Internetauftritt, Veränderungen im Kommunikations- und Marketingbereich sowie neue Finanzierungsansätze. Doch diese Pläne sind nun vorerst auf Eis gelegt. Denn aufgrund grossen Widerstands der Mitglieder wurde das Thema an der Versammlung abtraktandiert.