Freie Fahrt auf der Autobahn A4

Die Proteste haben Wirkung gezeigt: Nun gilt auf der A 4 wieder Tempo 120 zwischen Rotkreuz und Cham. Früher als angekündigt. Gefährlich ist es bei der Autobahneinfahrt Baar.

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Freie Fahrt auf der A4. Gefährlich wird bei der Autobahneinfahrt Baar in Richtung Luzern. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Freie Fahrt auf der A4. Gefährlich wird bei der Autobahneinfahrt Baar in Richtung Luzern. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Nachricht ist so brandneu, dass nicht einmal auf Anhieb der stellvertretende Astra-Chef vom Bundesamt für Strassen darüber Bescheid wusste. «Tatsächlich können Autofahrer auf der A 4 von der Auffahrt Rotkreuz bis Cham, in Richtung Zürich also, neuerdings wieder 120 Stundenkilometer fahren», bestätigt Andreas Rüegger vom Astra.

Arbeiten abgeschlossen

Nach zweijähriger Bauzeit, während der die Strecke auf sechs Spuren verbreitert wurde, gilt nun also wieder freie Fahrt auf der Autobahn. Grund: Die letzten Markierungsarbeiten seien abgeschlossen.

In Gegenrichtung - also nach Luzern - gilt indes vorerst noch Tempo 100 auf dem betreffenden Autobahnabschnitt, weil dort noch Baustellen bestehen. «Aber wenn alles gut geht, können wir nächste Woche auch hier Tempo 120 freigeben», so Rüegger. Proteste von Bürgern in der Öffentlichkeit haben mit zu diesem schnellen Sinneswandel der Behörde geführt – schliesslich sind alle Bauarbeiten offiziell erst Ende des Jahres fertiggestellt. Unter anderem müssen noch die neuen, derzeit noch nicht funktionierenden Notrufsäulen verkabelt werden. Bis dahin sollten ursprünglich auch die Tempolimiten gelten.

Blegikurve: Tempo 80

Endgültig Tempo 80 gilt übrigens in der Blegikurve. Direkt davor und danach (bis zur Ausfahrt Cham) bleibt das jetzige Tempolimit 100 km/h bestehen.

Wolfgang Holz

Baarer Kurve ist gefährlich

wh. Nachdem sich Anfang Woche an der Baarer Autobahnauffahrt gleich drei Unfälle ereigneten, stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist die 360-Grad-Kurve tatsächlich? Während die Zuger Polizei diesen Ort nicht als Unfallschwerpunkt einstuft, verspricht das Bundesamt für Strassen (Astra), die dortige Verkehrssituation nochmals zu überprüfen. Das Astra liess in den letzten Jahren regelmässig den Zustand des Asphalts überprüfen, weil vor drei Jahren ein tödlicher Unfall zu verzeichnen war.

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