Freie Fahrt dank «elektronischer Busspur»

In Zug stehen die von Oberwil stadteinwärts fahrenden Busse praktisch an jedem Werktagmorgen im Stau. Eine «elektronische Busspur» für 6,3 Millionen Franken soll ab Herbst 2013 Abhilfe schaffen.

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Auf der Artherstrasse in Zug zwischen Mänibach und Fridbach soll eine «elektronische Busspur» entstehen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Auf der Artherstrasse in Zug zwischen Mänibach und Fridbach soll eine «elektronische Busspur» entstehen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

So funktioniert die «elektronische Busspur». (Bild: PD)

So funktioniert die «elektronische Busspur». (Bild: PD)

Die Situation ist bekannt: An Werktagmorgen sind die Arther- und die Grabenstrasse in Fahrtrichtung Zug regelmässig überlastet. Die Staus reichen in den Spitzenzeiten oft bis zum Knoten Fridbach oder sogar noch weiter nach Süden zurück. Betroffen davon ist nicht nur der Individualverkehr; auch die Buslinien 3 und 5 der Zugerland Verkehrsbetriebe bleiben regelmässig im dichten Verkehr stecken und können deshalb ihre Fahrpläne nicht einhalten.

Mit einer innovativen Lösung will der Regierungsrat nun dafür sorgen, dass die stadteinwärts fahrenden Busse auf der Artherstrasse in Zug künftig nicht mehr im Morgenstau stecken bleiben. «Elektronische Busspur» heisst die Zauberformel, heisst es in einer Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zug. Mit einem Ampelsystem wird dabei der Individalverkehr dosiert und so der öffentliche Verkehr bevorzugt. Das neue Verkehrsleitsystem soll ab Herbst 2013 installiert werden, und zwar im Rahmen einer Sanierung der Artherstrasse zwischen dem Knoten Fridbach und dem Casino Zug. Über den Kreditantrag von 6,3 Millionen Franken wird der Kantonsrat im Herbst zu befinden haben.

pd/zim